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Osterfeuer in Werne locken Hunderte

Ganz Werne roch am Sonntag nach dem Rauch der Osterfeuer

Werne Rauch am Himmel von Werne: Hunderte Besucher strömten am Sonntagabend zu den verschiedenen Osterfeuern. Wer davon nicht genug bekam, konnte am Ostermontag noch nachlegen. Hier gibt es die Fotos.

Ganz Werne roch am Sonntag nach dem Rauch der Osterfeuer

Großer Besucherandrang beim Schützenverein „Am Nierstenholz“: Mehr als 400 Personen waren gekommen. Foto: Karolin Mersch

Osterfeuer sind eine Tradition, welche die Leute heute vor allem mit ihrer Gemütlichkeit, Ruhe und dem Beisammensein anlockt. Gegen 19.30 Uhr am Ostersonntag, 1. April, entflammten die meisten der Holzhaufen. Ein weiteres großes Feuer hatte die Kolpingsfamilie am Ostermontag an der Capeller Straße geplant.

In einer Fotostrecke geben wir einen Überblick über die größten Osterfeuer in Werne.

Osterfeuer Werne 2018

Rund 25 Personen feierten gemeinsam am kleinen Osterfeuer der KAB St. Konrad eine Andacht. Schon seit über 30 Jahren finden sich Besucher aus Gemeinde und Nachbarschaft zu der gemütlichen Tradition beisammen. Dabei ist ungewiss, ob diese im nächsten Jahr fortgeführt werden kann. „Wegen der Abrissarbeiten der Kirche, wird hier eine Baustelle sein“, erklärte der erste Vorsitzende der KAB Günter Schlicker.
Rund 25 Personen feierten gemeinsam am kleinen Osterfeuer der KAB St. Konrad eine Andacht. Schon seit über 30 Jahren finden sich Besucher aus Gemeinde und Nachbarschaft zu der gemütlichen Tradition beisammen. Dabei ist ungewiss, ob diese im nächsten Jahr fortgeführt werden kann. „Wegen der Abrissarbeiten der Kirche, wird hier eine Baustelle sein“, erklärte der erste Vorsitzende der KAB Günter Schlicker.
Großer Besucherandrang beim Schützenverein „Am Nierstenholz“: Weit über 400 Personen fanden sich zum geselligen Abrennen zusammen. Bei dem Traditionsfeuer war für den Notfall vorgesorgt: Ein Einsatzwagen der Feuerwehr, sowie einige Freiwillige der Feuerwehr standen bereit. „Bei dieser Größe von Feuer muss die Feuerwehr da ein Auge drauf haben“, begründete Pressesprecher Thomas Ogonek. Eine weitere Besonderheit: Auf dem riesen Feuerberg stand oben eine Puppe. „Die Puppe soll den Frühling begrüßen und die bösen Geister vertreiben“, so Ogonek.
Einen massiven Holzhaufen hat die Katholische Landjugend Stockum aufgeschichtet. Über sechs Wochen Vorbereitung steckten in dem Dorfevent und über 200 Besucher kamen zu dem Feuer. Bevor die Dunkelheit anbrach, tollten die Kinder aufgeregt in dem umliegenden Stroh und lachten lauthals. Als Pfarrer Karl Heinz Hense dann das Feuer mit einer von der Osterkerze stammenden Flamme entzündete, staunte der Stockumer Nachwuchs mit großen Augen. Rasch verwandelte sich der riesige Holzhaufen in ein loderndes Feuer.
Seit weit über 45 Jahren entzündet die Nachbarschaft rund um den Martinsweg gemeinsam ein Osterfeuer. „Etliche, die weggezogen sind, kommen dafür wieder, sogar aus München, Mainz oder dem Rheinland“, erläuterte Schriftführer Ludger Möller. Über 100 Personen scharrten sich zusammen um das Feuer. Dabei standen die Gemütlichkeit und das gemeinschaftliche Beisammensein bei leckeren Getränken und Würstchen im Vordergrund.
In Horst musste der Spielmannszug „St. Hubertus“ Horst und Wessel auf das Grundstück des Dorfgemeinschaftshauses und des Kindergartens ausweichen. „Aufgrund des Hofbrandes in der Nähe des Schützenplatzes, konnten wir den Platz noch nicht nutzen“, erklärte die zweite Vorsitzende Karolin Löcke. Statt eines großen Feuers, verteilte sich das Osterfeuer in Horst diesmal auf viele kleinere Feuerschalen. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch: Bei Glühwein, Bier und leckerer Wurst genossen die rund 150 Dorfbewohner das Beisammensein. 
V.l.: Alex Oskotte, Maik Hövel und Christian Löcke
Einen massiven Holzhaufen hat die Katholische Landjugend Stockum aufgeschichtet. Über sechs Wochen Vorbereitung steckten in dem Dorfevent und über 200 Besucher kamen zu dem Feuer. Bevor die Dunkelheit anbrach, tollten die Kinder aufgeregt in dem umliegenden Stroh und lachten lauthals. Als Pfarrer Karl Heinz Hense dann das Feuer mit einer von der Osterkerze stammenden Flamme entzündete, staunte der Stockumer Nachwuchs mit großen Augen. Rasch verwandelte sich der riesige Holzhaufen in ein loderndes Feuer.
Großer Besucherandrang beim Schützenverein „Am Nierstenholz“: Weit über 400 Personen fanden sich zum geselligen Abrennen zusammen. Bei dem Traditionsfeuer war für den Notfall vorgesorgt: Ein Einsatzwagen der Feuerwehr, sowie einige Freiwillige der Feuerwehr standen bereit. „Bei dieser Größe von Feuer muss die Feuerwehr da ein Auge drauf haben“, begründete Pressesprecher Thomas Ogonek. Eine weitere Besonderheit: Auf dem riesen Feuerberg stand oben eine Puppe. „Die Puppe soll den Frühling begrüßen und die bösen Geister vertreiben“, so Ogonek.
Ruhige Atmosphäre, viele junge Leute und das Treffen von Familienmitgliedern. Auf dem Spielplatz am Grevinghof trafen sich über 300 Nachbarn, Freunde und Verwandte. Seit über 40 Jahren findet das traditionelle Osterfeuer der Siedlergemeinschaft Steinkamp statt, doch das Fortbestehen ist ungewiss: „Die Helfer sind immer die gleichen und im Schnitt um die 70 Jahre alt“, berichtete der erste Vorsitzende Carsten Grewe. Wenn sich im nächsten Jahr nicht weitere finden, wird das Feuer nicht entzündet werden. Dabei schätzen die Besucher die ruhige und gemütliche Atmosphäre. „Unsere Tante wohnt hier und wir treffen uns oft mit der Familie hier“, erzählte Besucherin Laura Freitag. 
V.l.: Ian, Laura und Justin Freitag.

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