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Eine deutsche Frau fliegt nach Griechenland, entbindet in einer Privatklinik und gibt ihren Sohn zur Adoption frei. Für den Vater, Hakan Tankar aus Werne, bricht eine Welt zusammen.

Werne

, 14.06.2018

Könnte er seine Geschichte zu Ende schreiben, schlenderte er durch die Stadt. Eine kleine Hand in seiner. Und zwei Augen, die zwischendurch zu ihm hochblicken. Vielleicht sind sie braun, wie seine. Blau fände er schön. Hakan Tankar weiß es nicht. Denn immer dann, wenn er selbst die Lider öffnet, ist da keine Hand in seiner. Und die Augen, die in seiner Vorstellung eben noch zu ihm hochgeblickt haben, sind leer. Dann liegt da nur dieser Beschluss: „Kind, unbenannt“ steht darin. So schreiben sie über seinen Sohn. Hakan Tankar weiß nicht viel. Nur dass die kleine Hand ein anderer hält. Irgendwo in Griechenland.

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