Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Alt und Jung im Fitnessstudio

Drei Generationen einer Familie trainieren im Studio in Werne

Werne Fitnesstraining ist längst auch bei älteren Menschen beliebt. Jung und Alt trainieren auch im Feel Fit in Werne nebeneinander. Eine Familie ist sogar mit drei Generationen vertreten. Auch wenn sie alle nicht zusammen trainieren, verfolgen sie dennoch ein gemeinsames Ziel.

Mit einem Strahlen kommt Heinz Reckers ins Fitnessstudio Feel Fit. Trainerin Nina Teich begrüßt ihn herzlich. Der 82-Jährige ist regelmäßig hier, um sich fit zu halten. „Ich gehe eigentlich an sämtliche Geräte. Das wird dann nie langweilig“, sagt der sportliche Senior.

Vor allem für seine neue Hüfte, die er vor gut fünf Jahren bekommen hat, schwitzt er hier auf dem Fahrrad-Ergometer oder an der Beinpresse. „Und ich trainiere hierfür“, sagt er und klopft auf seinen Bauch. Zwei Mal wöchentlich ist Heinz Reckers im Feel Fit.

Vater und Tochter geben sich Klinke in die Hand

Wenn er hierher kommt, fragt er bei der Anmeldung gleich nach: „Und? Ist sie noch da?“ Gemeint ist seine Tochter Heike Nägeler. Sie ist genau wie der Vater seit der Eröffnung des Studios vor zweieinhalb Jahren dabei. Sie ist eine Frühaufsteherin, ist schon ab 8 Uhr auf der Trainingsfläche. „Das ist mir viel zu früh“, sagt Heinz Reckers und winkt ab. Er gibt sich mit seiner Tochter beim Feel Fit regelmäßig die Klinke in die Hand. Heike Nägeler trainiert in den frühen Morgenstunden, um in Form zu bleiben.

Im Feel Fit schätzt die 51-Jährige vor allem die Betreuung durch die Trainer. „Bei den Geräten kann man ja schon einmal etwas falsch machen. Da ist die Hilfe der Trainer sehr wichtig“, sagt sie.

Sport als Ausgleich

Heike Nägeler mag aber auch die familiäre Atmosphäre. Oft trifft sie Bekannte während des Sports. Manchmal kommt sie aber auch gleich mit ihrer Tochter Mandy ins Studio.

Die 21-Jährige, die sich zeitgleich angemeldet hat, möchte einen Ausgleich neben der Arbeit am Schreibtisch haben und etwas abnehmen, wie sie erzählt. Um ihre Ziele zu erreichen, schuftet sie dreimal wöchentlich beim Sport. Neben dem Gerätetraining geht sie einmal in einen Fitnesskurs.

Drei Generationen einer Familie trainieren im Studio in Werne

Seltener Anblick: Trainerin Nina Teich hält die Familie in einem Bild fest. Dass alle gleichzeitig im Studio sind, kommt nicht häufig vor. Foto: Andrea Wellerdiek

Einen Kurs besucht auch Waltraud Reckers. Die Großmutter von Mandy nimmt regelmäßig am Reha-Kurs teil. Nach einem Bandscheibenvorfall treibt sie gern hier Sport. „Und mir geht es seitdem viel besser“, sagt die 80-Jährige. Das freut auch ihren Mann Heinz Reckers.

Die sportliche Familie, aus der drei Generationen im Studio angemeldet sind, trainiert nicht gemeinsam. Man sieht sich selten im Feel Fit. Zu unterschiedlich sind die Trainingszeiten. Ein gemeinsames Ziel verfolgen sie aber: Sie alle wollen sich fit halten. Egal, wie alt sie sind.

Werner Senioren im Fitnessstudio

Im Alter geht es noch mal ins Fitnessstudio

Werne Immer mehr Senioren halten sich in Studios fit. Auch in Werne schwitzen häufiger Ü60-Sportler an Geräten und in Sportkursen. Das liegt nicht zuletzt an besonderen Angeboten, die es für diese Altersklasse gibt.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Herbern/Werne Sandra Sondermann aus Herbern hat es geschafft. 2009 als Ein-Euro-Jobberin gestartet, ist sie seit 2014 fest angestellt – unbefristet. Sie hat für sich und ihre Familie gekämpft.mehr...

Werne Der Eichen-Prozessionsspinner ist in Werne auf dem Vormarsch. Schon sechs Streckensperrungen gehen auf sein Konto. Und es könnten noch mehr werden.mehr...

Werne/Dortmund „Ich bin neu im Business“, soll ein 17-Jähriger aus Werne am Dienstagabend den Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof gesagt haben. Ein Päckchen Marihuana hatte er zuvor ins Gebüsch geworfen.mehr...