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Post-Schließung an der Alten Münsterstraße

Das müssen Werner Post-Kunden jetzt wissen

Werne Was sich schon länger ankündigte, ist nun offiziell: Die Post an der Alten Münsterstraße wird schließen. Die Deutsche Post setzt stattdessen auf eine Partnerfiliale an anderer Stelle im Stadtgebiet. Was ändert sich für Kunden der Post und der Postbank? Was passiert mit den Mitarbeitern? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Das müssen Werner Post-Kunden jetzt wissen

Die Post an der Alten Münsterstraße schließt. Foto: Laura Steinke

Eine große Überraschung ist es nicht: Bereits im Januar sagte Postbank-Pressesprecher Ralf Palm, dass man den Standort in Werne betrachte. Gut zwei Monate später teilt die Postbank nun offiziell mit, dass sie die Geschäftsstelle an der Alten Münsterstraße zum 30. August 2018 schließen wird.

Fünf Monate bleiben: In dieser Zeit wird die Deutsche Postbank AG die Filiale in Werne weiter betreiben und auch das Brief- und Paketgeschäft für die DHL-Group abwickeln, das den größten Teil des Betriebes in Werne ausmacht. Und dann? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Was wird sich ab September für Kunden der Post ändern?

Wie die Postbank, die vor einigen Jahren das Filialnetz der Deutschen Post übernommen hatte, am Dienstag mitteilte, verlagern sich die Dienstleistungen der Post an einen anderen Standort – und zwar in das Ladenlokal an der Stockumer Straße 18. Für Kunden der Post soll sich also nur die Adresse ändern. Briefe und Pakete sollen weiterhin aus Werne abgeschickt werden können.

Das bestätigte auf Anfrage auch Rainer Ernzer, Pressesprecher der Deutschen Post, die das Ladenlokal an der Stockumer Straße ab September übernehmen wird.

Und was ändert sich für Kunden der Postbank?

„Dienstleistungen der Postbank können Kunden in der neuen Post-Filiale nach wie vor in Anspruch nehmen“, teilt die Postbank mit. Allerdings steht laut Pressesprecher Ralf Palm derzeit noch nicht fest, ob es ein SB-Gerät an der Stockumer Straße geben wird. „Geld am Schalter können die Kunden aber auf jeden Fall abheben“, so Palm.

Kostenlos Bargeld abheben können Kunden der Postbank in Werne auch in der Deutschen Bank an der Steinstraße 35. „Darüber hinaus“, so die Postbank, „bieten viele Supermärkte inzwischen das sogenannte Cashback-Verfahren an, bei dem man sich beim bargeldlosen Bezahlen kostenfrei Geld auszahlen lassen kann“ – etwa im Rewe-Center am Konrad-Adenauer-Platz oder im Penny-Markt, An den Zwölf Bäumen 8.

Für beratungsintensivere Themen wie Baufinanzierung, Altersvorsorge und Privatkredite sollen Kunden demnächst die Postbank-Filiale in Bergkamen, Töddinghauser Straße 150, nutzen oder die Finanzberatung zu Hause in Anspruch nehmen.

Das Ladenlokal an der Stockumer Straße betreibt im Moment auch den Paketversand Hermes. Wird es den ab September also zusätzlich zur Deutschen Post geben?

Wahrscheinlich nicht. „Wir machen eigentlich nur Exklusivverträge. Ich kenne keinen Fall, in dem zwei Konkurrenten im selben Ladenlokal ansässig sind“, sagt Post-Sprecher Ernzer. „Das würde keinen Sinn ergeben.“

Das müssen Werner Post-Kunden jetzt wissen

Die Stockumer Straße 18: Hier will sich die Post neu ansiedeln. Foto: Anna Leonie Kaiser

Was passiert mit den Mitarbeitern der jetzigen Filiale an der Alten Münsterstraße?

Die hatte sich die Postbank damals „ausgeliehen“, als sie das Filialnetz der Deutschen Post übernahm. „Mit der Schließung der Geschäftsstelle gehören sie jetzt quasi wieder der Post“, sagt Postbank-Sprecher Palm.

Kündigungen wird es laut Post-Sprecher Ernzer „zu 100 Prozent nicht geben. Wir sind ein großer Konzern und werden unsere Mitarbeiter an anderer Stelle einsetzen.“ Der Einzelhändler an der Stockumer Straße, mit dem die Post kooperieren will, werde ab September eigene Mitarbeiter für den Betrieb stellen.

In den vergangenen Monaten war es an der Alten Münsterstraße wegen Personalmangels immer wieder zu vorübergehenden Schließungen gekommen, unter anderem im Weihnachtsgeschäft 2017. War das der Grund für die Schließung?

Nein, sagt die Postbank. „Wie alle Banken beobachtet auch die Postbank, dass sich das Verhalten unserer Kunden in Zeiten der Digitalisierung verändert“, sagt Palm – etwa mit Blick auf das Online-Banking.

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