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Sanieren, wo es nicht anders geht

Vreden Eigentlich waren «nur» 100 000 Euro eingeplant für die Sanierung von Wirtschaftswegen und Gemeindestraßen in diesem Jahr. Aber allein um das Allernotwendigste zu realisieren, müssen rund 125 000 Euro ausgegeben werden.

Der Vorschlag der Verwaltung stieß aber sowohl im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss als auch im Stadtrat auf volle Zustimmung. «Ein Minimalprogramm» habe sich die Verwaltung im Jahr der Umstellung auf das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) vorgenommen, sprach Fachbereichsleiter Joachim Hartmann das «Problem im investiven Bereich» an.

«Das Programm ist etwas klein ausgefallen. Aber das müssen wir dieses Jahr `mal schlucken, wir wissen ja, warum», signalisierte Heinrich Göring (CDU) im Bauausschuss Verständnis dafür, dass nur gut vier Kilometer Straßen saniert werden können in diesem Jahr. Und dabei geht es keinesfalls immer um neuen Asphalt: Manchmal ist auch Rollsplitt, manchmal eine Kombination aus Rollsplitt und Asphaltierung vorgesehen, informierte Fachabteilungsleiter Hermann Wilmer.

Wirtschaftswege in Wennewick, Wennewick-Oldenkott, in Lünten-Rahook und Lünten-Wesker, in Köckelwick und am Schelver Diek werden also demnächst teilweise saniert - auf den Teilstücken, auf denen es am dringendsten ist. Maßnahmen eins bis sechs auf der Liste der Verwaltung werden abgearbeitet, für Maßnahme sieben bis acht in Gaxel und Lünten heißt es Warten bis 2008. 17 000 Euro will die Stadt darüber hinaus in die Winterswijker Straße investieren. Die Ausschreibung ist erfolgt, die Submission steht jetzt an. Sollten die Maßnahmen teurer werden als erwartet, soll die Maßnahme in Köckelwick zurückgestellt werden. ewa

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