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SPD: Hauptschulen zusammenlegen

Vreden Vor den großen Sommerferien gibt es noch reichlich Diskussionsstoff zum Thema Schulen: In der öffentlichen Ratssitzung am Mittwoch, 20. Juni, wird der Antrag der SPD-Fraktion behandelt, die beiden Vredener Hauptschulen zu einer gebundenen Ganztagshauptschule zusammen zu legen. SPD-Fraktionschef Reinhard Laurich hatte bereits in seiner Haushaltsrede angekündigt, mit einem Antrag auf die «schwierige Situation» an den beiden Hauptschulen zu reagieren. Die Verwaltung empfiehlt dem Rat, zunächst in Gesprächen mit den beiden Schulen und der Schulaufsicht nach einer Lösung zu suchen, die die zurückgehenden Schülerzahlen berücksichtigt. Die Chance der Einführung einer Ganztagsschule solle ausgelotet werden.

Weniger Diskussion ist bei der Namensgebung für die neue «Dörfer-Schule» zu erwarten: Hamaland-Schule - dieser Vorschlag hat bislang bei allen Gremien einmütige Zustimmung gefunden, der Rat hat nun das letzte Wort.

Insgesamt sind 18 Tagesordnungspunkte zu beraten und entscheiden, darunter einige Anträge: ein Einwohner beantragt, die Abfallentsorgung in Vreden dem Beispiel Ahaus folgend zu ändern und somit Gebühren einzusparen, ein anderer Einwohner beantragt, Parkplätze an der Bladener Straße einzurichten. Ein weiterer Einwohnerantrag zielt darauf, einen so genannten «Stolperstein» vor dem ehemaligen Haus Herz zu verlegen, um an die ehemaligen jüdischen Bewohner dort zu erinnern.

Von der neuen Verwaltungsgebührensatzung über die Genehmigung außerplanmäßiger Ausgaben bis hin zu Grundstückspreisen reichen die weiteren Themen. ewa

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