Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Russische Schüler entdecken Vreden

Vreden Eine Sonnenblume für jeden und ein Plakat auf dem «Herzlich Willkommen» zu lesen war - so begrüßten die Schüler der Hoimar-von- Ditfurth-Realschule eine Gruppe von russischen Austauschschülern aus St. Petersburg, die die Realschüler jetzt für eine Woche in ihre Familien aufnahmen.

Flamingos «besucht»

Vieles gab es für die russischen Schüler in Vreden und Umgebung zu entdecken. Ein Besuch beim Bürgermeister stand da ebenso an wie eine Führung durch das Zwillbrocker Venn. «Die Ausflüge in die Natur mochten die russischen Schüler besonders», so Michael Joswig, Lehrer an der Realschule. Auch Tanja Bystrova, eine russische Schülerin, schreibt in ihrem Bericht über die Zeit in Vreden: «Das Zwillbrocker Venn hat mir sehr gut gefallen. Schade war nur, dass die Flamingos so weit weg waren, als wir am See standen.» Höhepunkt war aber der Tag in Paris, den die russischen Jugendlichen verbrachten. Dort besichtigten sie unter anderem Notre Dame und den Eiffelturm. Außerdem machten sie eine Bootstour auf der Seine. Auch die Zeit mit den Gastfamilien hat den Austauschschülern sehr gefallen. Tanja Bystrova schreibt: «Nachdem meine deutsche Familie und ich zusammen nach Winterswijk gefahren sind, hatten wir ein Grillfest mit Verwandten. Es war lecker und lustig.»

Im Rahmen einer Projektarbeit mit Namen «alternative Energieerzeugung», an der die russischen Gäste in Vreden arbeiteten, besichtigten die Schüler an ihrem letzten Tag die Biogasanlage auf dem Hof von Wolfgang Becker in Gaxel. Die Anlage, die von «PlanET Biogastechnik» erbaut wurde, war die erste ihrer Art in Vreden und ist gerade in Zeiten des Klimawandels interessant, da Biogas sich klimaneutral verhält. Anlagenbetreiber Wolfgang Becker führte die Schüler über das Gelände, sodass diese einen ersten Einblick in die Funktionsweise einer Biogasanlage erlangen konnten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machten sie die russischen Schüler nach der Besichtigung auf den Weg Richtung Heimat, denn - wie Tanja Bystrova es treffend formuliert - «Vreden ist eine kleine, aber sehr schöne Stadt.» rw

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Jens Spahn soll Gesundheitsminister werden

Politiker aus dem Münsterland im Kabinett der GroKo

Ahaus/Berlin. Finanzstaatssekretär Jens Spahn, Vorsitzender der CDU im Kreis Borken, soll in einer möglichen großen Koalition Gesundheitsminister werden. Das bestätigten am Samstagabend CDU-Kreise gegenüber der Münsterland Zeitung.mehr...

Bürgerstiftung Vreden ruft zu Spenden auf

Eine neue Vitrine für das Hungertuch ist das Ziel

Vreden Das Vredener Hungertuch wurde 2013 eingelagert und seitdem nicht mehr ausgestellt. Das soll sich nun ändern. Dafür bedarf es der Unterstützung aus der Bevölkerung.mehr...