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Offen und vertraulich

Vreden Freitagvormittag im Eingangsbereich des Kindergartens St. Georg: "Hallo, wie geht's Ihnen und Ihrer Familie?" fragt Annegret Lemken die Mütter und Väter, die ihre Mädchen und Jungen in die Einrichtung bringen.

Besprochen werden anschließend bei Bedarf kleine oder größere Probleme der Familien, stets vertraulich, anonym und kostenlos.

"Offene Sprechstunde für Mütter und Väter" lautet das Beratungsangebot für Eltern der Kindergärten St. Georg und St. Felicitas, die als wöchentliche Einrichtung einmalig im Kreis Borken ist. "Das Angebot wurde zunächst auf ein Jahr befristet. Alle Beteiligten wünschen sich nun eine Weiterführung, da Kinder und Eltern sehr davon profitieren", betont Ruth Bok, die Leiterin des Kindergartens St. Georg.

Annegret Lemken, Sozialarbeiterin der Caritas-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern bietet den Müttern und Vätern im St. Georgskindergarten Unterstützung bei allen Fragen zur Erziehung, in Krisensituationen und bei der Gestaltung des familiären Zusammenlebens an. Das Beratungsangebot wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken eingerichtet. "Den Georgskindergarten besuchen viele Kinder mit Migrationshintergrund. Ihre Eltern haben oft rechtliche Fragen, und Frau Lemken kann ihnen schnell und einfach weiterhelfen, Kontakt zur Flüchtlingsberatung aufnehmen oder die Eltern an den Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) weiterleiten", erklärt Ruth Bok, die Leiterin des Kindergartens St. Georg.

In Krisen beraten

Auch bei anderen Schwierigkeiten in Bezug auf Verhaltensauffälligkeiten von Kindern oder in Krisen berate Annegret Lemken. Die Eltern hätten Vertrauen zu ihr, da sie regelmäßig komme. Außerdem gebe es so keine langen Wege zu unterschiedlichen Institutionen.

Beim Elterncafé und einer Infoveranstaltung, die zu Beginn des neuen Kindergartenjahres stattfindet, werden die Eltern über die "Offene Sprechstunde" informiert. "Wir wünschen uns, dass dieses Angebot in Bezug auf das Familienzentrum fest installiert wird, denn Kontinuität ist wichtig, und die Eltern fühlen sich ernst genommen", resümiert Ruth Bok. rol

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