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"Jede Menge Kohle" - von Taler bis Mark

Vreden "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert" - dieses Sprichwort wird auch in Euro-Zeiten noch zitiert. Aber: "Vor 100 Jahren - 1907 - wurde eine der beliebtesten Münzen der Deutschen aus dem Verkehr gezogen: eben der Taler", weiß Gerd Garwer.

Der Vredener ist ein begeisterter Sammler von Münzen und Geldscheinen und lässt Interessierte nun ein weiteres Mal an seinem Hobby teilhaben: In der Sparkasse Westmünsterland wird ab heute eine Ausstellung zur Deutschen Währungsgeschichte gezeigt.

Mit dabei: der Taler. "In der ursprünglichen Schreibweise Thaler, Niederländisch Daler, portugiesisch Dolera, Englisch Dollar", wie Garwer weiß. "Wir kennen den Taler eigentlich nur noch aus Märchen, Geschichten und Reimen, wie ,Taler, Taler du musst wandern'. Vielleicht können sich aber einige noch daran erinnern, dass unsere Eltern und Großeltern häufig noch von einem Taler sprachen, wenn sie drei Mark meinten", meint Garwer. Die Erklärung dafür sei recht einfach: Bei der Einführung der Mark-Währung im Jahr 1871 liefen noch über 30 Jahre Talerstücke im Wert von drei Mark um.

Die Geschichte der Währung und auch die Geschichten drumherum hat der Vredener Sammler und Hobbynumismatiker zusammengestellt für eine informative und auch unterhaltsame Ausstellung, die in zwei Teilen zu sehen sein wird.

Teil eins der Ausstellung beinhaltet die Epoche 1871 bis 1918, das Geld der Kaiser, sowie die Zeit von 1918 bis 1923. Inflationszeit und Notgeld sind diesbezüglich die Stichworte. Darüber können sich nun die Besucher der Sparkasse, bei denen es sich um Euro, Cent und Kreditkarten dreht, ein Bild machen.

Die Ausstellung ist geöffnet während der Geschäftszeiten und am Hamalandtag von 13 bis 17 Uhr in der Kundenhalle der Sparkasse Westmünsterland.

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