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Jana Gelissen freut sich auf ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Ostafrika

Einsatz in Tansania

Die Abiturientin Jana Gellissen hat ein festes Ziel: ein Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania. Wer etwas über ihr Projekt erfahren oder es unterstützen möchte: Am Freitag ist Gelegenheit.

VREDEN

von Annegret Rolvering

, 20.06.2018
Jana Gelissen freut sich auf ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Ostafrika

Jana Gellissen möchte nach ihrem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania absolvieren. Zur Finanzierung sammelt die Vredenerin am Freitag in der Bäckerei Geelink für ihr Klavierspiel Spenden ein – und informiert. © Anne Rolvering

Jana Gellissen möchte nach ihrem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Tansania absolvieren. Nachdem sich die 18-Jährige Ende 2017 bei verschiedenen Organisationen beworben hatte, entschied sie sich für die Non-Profit-Organisation der Tanzanian Red Cross Society – dem Roten Kreuz in Tansania – zu arbeiten. „Ich möchte gerne für längere Zeit im Ausland sein, eine andere Kultur kennenlernen und Menschen helfen“, sagt die junge Vredenerin zu ihrer Motivation.

Ab Anfang September beginnt ihre Tätigkeit in Moshi/Tansania an mehreren Sekundarschulen, wo sie Lehrern assistieren wird, um die Schüler in Mathe und Englisch zu unterrichten. Außerdem wird Jana Gellissen den Schülern die Grundlagen der Ersten Hilfe vermitteln und an Projekten zur HIV- und Malaria Prävention arbeiten.

Ansprechpartner ist vor Ort

Moshi befindet sich im Nordosten von Tansania, am Südhang des Kilimanjaros, unweit der Grenze zu Kenia. Genauere Informationen zu ihrer Tätigkeit erhält Jana Gellissen beim Vorbereitungsseminar in Münster, das ab dem 8. Juli stattfindet. Jana hat bereits erfahren, dass eine weitere Freiwillige mit ihr in der gleichen Einsatzstelle arbeiten wird und freut sich darauf, ihre Kollegin und alle anderen Freiwilligen kennenzulernen. Vor Ort wird sie einen Ansprechpartner haben.

Jetzt möchte sie noch Kisuaheli lernen, die Landessprache von Tansania. „Ich möchte mir gerne die Grundkenntnisse der Nationalsprache aneignen, da Kisuaheli bei den Tansaniern gesellschaftlich akzeptierter ist und somit auch hauptsächlich gesprochen wird“, erklärt Jana Gellissen. Kürzlich traf sie sich mit Schwester Almuth Göke, die lange als Ordensschwester in Vreden gelegt und gewirkt hat und die selber schon mehrmals in Tansania war. Dort begleitete sie den Aufbau ihres Schulprojektes.

Schwester Almuth konnte helfen

„Schwester Almuth konnte mir viele Insider-Tipps geben“, erklärt die Abiturientin. Unter anderen habe die Ordensschwester ihr geraten, keine Urlaubskleidung zu tragen und das Buch „Kulturschock Tansania“ zu lesen, um „Fettnäpfchen“ zu umgehen.

Bisher war Jana noch nie so lange weg von zuhause. Sie sagt, dass sie jetzt schon weiß, dass sie ihre Familie und Freunde vermissen wird. Am 1. September wird Jana Gellissen von Düsseldorf aus starten. Sie freut sich sehr auf die Menschen, die fremde Kultur, die neue Sprache, auf die Flora und Fauna. Bis zum Abflug ist sie von ihrer Entsendeorganisation, dem Jugendrotkreuz des DRK-Landesverbands Westfalen Lippe, gebeten worden, Spenden für ihren Einsatz und Dienst in Moshi zu sammeln. Mit diesem Geld soll ihr Einsatz und Dienst unterstützt werden, um die Nachhaltigkeit der Projekte zu gewährleisten.

Spendengelder sind nötig

Trotz der staatlichen Förderung von „Weltwärts“, dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst, der im Jahr 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gegründet wurde, muss ihre Entsendeorganisation 25 Prozent der Kosten tragen, erfuhr Jana Gellissen vom DRK.

So entwickelte Jana Gellissen die Idee, beim „Kulinarischem Happening“ von Bäckerei Geelink, Freiheit 5, am Freitag, 22. Juni, die Gäste von 15.30 bis 18.30 Uhr mit ihrem Klavierspiel zu unterhalten. Gleichzeitig möchte sie alle Interessierten über ihr FSJ-Projekt an der Schule in Moshi informieren – und freut sich natürlich über jede Spende.