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Dienstleister von außen?

Teilprivatisierung wird angedacht

Wichtig sei, so betonte Hermann Schwering, zuständiger Fachabteilungsleiter im Rathaus, am Montag in der Hauptausschusssitzung, dass bei jeder Lösung die Stadt «Herrin des Verfahrens» bleiben müssen. Die Verwaltung favorisiere folgende: Die Infrastruktur (Gebäude mit Sozialraum, Maschinen- und Werkzeugraum und öffentlichem WC) sollten von einem privaten Investor erstellt und langfristig von der Stadt angepachtet werden. So blieben der Stadt als Betreiberin des Friedhofs alle Möglichkeiten der Betriebsführung - ob als kommunaler, kommunal-privater oder rein privater Betrieb - offen. Die Pflege und Instandhaltung des Friedhofes solle auf jeden Fall in städtischer Trägerschaft verbleiben, «auch, um den hohen Qualitätsstandard zu leisten», so Schwering. Ob eine Übertragung der «bestattungsnahen Dienstleistungen» an Dritte für die Bürger günstiger sei, könne sich allerdings erst nach Vorliegen von Angeboten zeigen, argumentierte die Verwaltung und schlug vor, mit möglichen Investoren in Kontakt zu treten. Ein Leistungsverzeichnis für die bestattungsnahen Dienstleistungen soll erstellt, auf dessen Grundlage Angebote von privaten Unternehmern eingeholt werden. Nach Sichtung dieser Angebote, so sah es auch der Ausschuss, habe man eine Grundlage für die Entscheidung, ob die Friedhofsbewirtschaftung teilprivatisiert werden soll oder nicht. Die Betriebshof-Gebäudeteile sowie auch ein Containerplatz sollen an der «Schnittstelle» zwischen altem und neuen Friedhofsgelände entstehen, direkt zur Zwillbrocker Straße hin gelegen. ewa

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