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Abitur internetgestützt absolviert

Vreden/Kreis Abitur auf dem zweiten Bildungsweg - auch Melanie Robert aus Vreden hat den Weg zu einem höheren Bildungsabschluss erfolgreich hinter sich gebracht - mit der internetgestützten Ausbildung Abitur-Online in Nordrhein-Westfalen, die das Driland-Kolleg in Gronau anbietet.

Studium ist Ziel

Die Rechts- und Notarsfachwirtin hat den Online-Lehrgang besucht, ist aber zwei Mal pro Woche aus Vreden nach Gronau gefahren. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. «Die Arbeit beim Anwalt hat mich nicht ausgefüllt», sagt Melanie Robert, sie möchte studieren und Juristin werden, ergänzt sie. «Der Online-Kurs war für mich die einzige Möglichkeit, Abitur zu machen. Mein Mann ist voll berufstätig. Wenn ich öfter als zwei Abende pro Woche zur Schule müsste, würde das nicht gehen.» Der Anfahrtsweg sei dabei nicht das Problem, viel schwieriger sei es, öfter einen Babysitter zu finden. Jetzt kann die Vredenerin ab Oktober Jura studieren.

Viele Studierende am Weiterbildungskolleg wollen einen höheren Schulabschluss, weil sich ihre persönliche Situation oder ihre Vorstellungen unerwartet geändert haben. Manche aber hat der Ehrgeiz gepackt.

Andre Koschinski aus Schüttorf war unzufrieden mit dem, was ihm sein Job bieten konnte. Seiner Meinung nach war das Schlimmste die Überwindung, die es kostet, wieder mit der Schule anzufangen.

Auch «Vollzeit»

«Meine größte Angst war, dass ich seit zehn Jahren nicht mehr in der Schule war. Ich wusste nicht, ob ich überhaupt noch lernen konnte. Aber es hat prima geklappt. Die Lehrer führen einen langsam wieder ans Lernen heran.» 'ES', so heißt am Driland Kolleg die Einführungsphase, die jeder absolvieren muss, der nach längerer Berufstätigkeit mit dem Ziel des (Fach-) Abiturs wieder zu lernen anfängt. Andrej hat beide Schulformen ausprobiert, die Kolleg- und die Online-Form. Er fasst den Unterschied so zusammen: «Es ist so: Wenn man Abitur-Online über das Internet macht, ist man viel freier in seiner Zeiteinteilung, aber man muss auch ein disziplinierter Charakter sein. Schließlich muss man genauso viel machen wie die anderen. Die Kolleg-Form ist einfacher, weil die Lehrer immer für einen da sind und einem helfen. Dafür ist man dann nicht so frei in der Zeiteinteilung.» pd

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