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Stadt stellt Antrag bei der Bezirksregierung

38 Hektar zusätzlich Platz für Industriebetriebe?

VREDEN Die Stadt Vreden wird einen Antrag auf Erweiterung des Industriegebiets Gaxel stellen. Zu den schon lange gewünschten 19 Hektar könnten - so hofft die Stadt - weitere 19 hinzukommen. Die Entscheidung über das Ja oder Nein fällt nicht in Vreden.

38 Hektar zusätzlich Platz für Industriebetriebe?

Hier ein Luftbild aus dem Jahr 2012 mit der Kennzeichnung durch die Stadt Vreden, wo sich das gewünschte Erweiterungsgebiet befindet. Die Fläche und das Dienstleistungszentrum liegen direkt am Grenzübergang Winterswyker Straße.

Mit rund 38 Hektar Fläche für Industrie und Gewerbe fing im Jahr 1974 alles an. Mittlerweile sind es rund 120 Hektar Fläche, auf denen Unternehmen produzieren. Und geht es nach den Wünschen der Vredener, kommen in absehbarer Zukunft noch 38 weitere Hektar dazu. Erst der Bauausschuss, dann jüngst der Rat haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, bei der Bezirksregierung in Münster einen Antrag auf eine zusätzliche Erweiterung zu stellen. Denn: 19 Hektar mehr – dieser Wunsch steht seit Langem an. Dass es weitere 19 Hektar werden könnten, ist einer neuen Haltung in der Landespolitik zu verdanken.

Die landesplanerischen Vorgaben zur Bedarfsermittlung von Gewerbeflächen seien geändert worden, erfuhren die Vertreter der Stadt Vreden bei ihren intensiven Gesprächen bei der Bezirksregierung in Münster – das ist die Behörde, die die Neuausweisung von Gewerbegebieten auch im Münsterland genehmigt. Die Entscheidung wird das politische Gremium, der Regionalrat, in seiner Sitzung im Juni treffen.

Dienstleistungszentrum

Doch von vorn: Das von Winterswijk und Vreden gemeinsam geplante grenzüberschreitende Dienstleistungszentrum an der Grenze in Gaxel benötigt eine Einbindung in das Industriegebiet Gaxel. Um dies zu erreichen, soll eine Fläche entlang der Staatsgrenze einschließlich der Fläche für das Dienstleistungszentrum südöstlich der Winterswyker Straße neu als gewerbliche Baufläche dargestellt werden.

Vertreter der Stadtverwaltung hätten in den vergangenen Monaten mehrere Gespräche mit der Bezirksregierung Münster geführt, um die beabsichtigte Änderung des Regionalplanes zu beantragen, so die Stadt in einer Pressemitteilung. In diesen Gesprächen habe sich herausgestellt, dass es mittlerweile neue Berechnungsmethoden gebe, was die Ermittlung des Bedarfs von Gewerbeflächen gibt.

„Modellkommune“

Auch die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort spielt demnach eine Rolle. Diese ist in Vreden in den vergangenen Jahren sehr positiv ausgefallen. So könnte Vreden – wenn die neuen Vorgaben angewendet werden – voraussichtlich ein zusätzlicher Bedarf an Gewerbeflächen von 19 Hektar im Regionalplan zugestanden werden. Für die Bezirksregierung Münster wäre diese Änderung eines Regionalplans nach der neuen Berechnungsmethode auch die erste, Vreden wird mit seinem Wunsch nach mehr Industriegebiet als „Modellkommune“ gesehen.

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