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Wie die Hühner sprechen lernten

Oeding Da waren die 152 Mädchen und Jungen der von-Galen-Grundschule ganz schön aus dem Häuschen. Der Grund: Das Puppentheater Hille Puppille aus Dülmen zeigte sein Stück "Und wir sind anders". Das Theaterprojekt brachte den Kindern das Thema Integration auf spielerische Weise näher.

Ort des Geschehens war ein überdimensionaler Hühnerstall, der kurzerhand auf die Bühne in der von-Galen-Grundschule verlegt worden war. Nach und nach wurden ganz unterschiedliche Hühner dort zusammengeführt. Teils sprachen sie verschiedene Sprachen, teils redeten sie überhaupt nicht miteinander. Die Situation war nicht einfach im Hühnerstall. Doch eine Lösung war nicht weit. Mit einer Hühnerschule meisterten sie das Sprachproblem, und auch für die vielfältigen anderen kleinen und großen Unterschiede wurden überraschende Lösungen gefunden.

"Die Erlebnisse der Tiere sind keineswegs so fiktiv, wie man zunächst vermuten mag. Ganz im Gegenteil spiegeln die vielen kleinen Episoden den Lebensalltag der meisten Kinder auf eindrückliche Art und Weise", heißt es in einer Mitteilung des Theaters. Das was die Hühner im Stall erlebten, sei vielerorts Teil der Alltagsrealität der Kinder - in der Schule, in Vereinen und Gruppen, auf der Straße, in der Nachbarschaft und hier und da auch im Familienkontext.

Die Figuren agierten in einem großzügigen Bühnenbild und wurden von Hille und Klaus Menning offen geführt. Mit fetziger Musik und choreographischen Einlagen wurde die Aufführung zu einem komplexen Theatererlebnis für die Zuschauer.

Das war es auch für die Grundschüler, wie Schulleiterin Hildegard Köppen nach der Aufführung bestätigt. Auch im Unterricht werde das Thema weiter behandelt. Toleranz gegenüber Andersartigkeit und der Umgang mit fremden Sprachen soll beispielsweise durch den Besuch von Eltern ausländischer Herkunft in der Schule gefördert werden.

www.hille-puppille.de

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