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Torheit ist keine Frage des Alters

Südlohn «Alter schützt vor Torheit nicht» - mit diesem altbekannten Sprichwort hat es am Mittwoch eine Bewohnerin des Henricus-Stiftes auf den Punkt gebracht. Denn beim Kurzvortrag des zuständigen Bezirks- und Kontaktbeamten Theo Wilmers über das Verhalten von Senioren im Straßenverkehr wurde eines deutlich: Nicht nur die jüngeren, sondern auch ältere Verkehrsteilnehmer sind vor Fehlern an und auf der Fahrbahn nicht gefeit.

Hintergrund sei der Umgang mit der Verkehrssituation zwischen den Fußgängerüberwegen am Modehaus Hollad und am Kreisverkehr, so Heimleiter Jochen Albers. Zwar sei dieser überfahrbar, aber nicht für motorisierte Rollstuhlfahrer, die den direkten Weg zum verkehrsberuhigten Bereich bevorzugten, wie es eine der aufmerksamen Zuhörerinnen beobachtet hatte. «Ich kann nur davor warnen», mahnte der Polizist. Auch die korrekte Wahl des daneben liegenden Zebrastreifens bereitet Wilmers einige Kopfzerbrechen: «Ich habe festgestellt, dass Sie zu zögerlich herangehen», befand Wilmers. Aber er räumte ein: «Als Rollstuhlfahrer haben Sie Sonderrechte: Sie dürfen über den Zebrastreifen fahren».

Probleme mit Übergang

Fußgänger, Fahrer von Krankenfahr- und Rollstühlen haben dort Vorrang. «Strecken Sie doch den Arm aus!», empfahl der Ordnungshüter, um die Absicht der Überquerung anzuzeigen. Unproblematisch sei der alte Überweg am Modehaus Hollad für die schwächeren Verkehrsteilnehmer aber auch nicht. Die Bordsteinkante bereite den Rollstuhlfahrern wegen des schüssigen Abfalls der hohen Bürgersteige Schwierigkeiten, bestätigten die Anwesenden. Das soll sich laut Wilmers im nächsten Jahr ändern. Dieser Missstand werde im Zuge der Sanierung der Bahnhofsstraße behoben. Eine Absenkung der Gehsteige an der Eschlohner und Lohner Straße erfolge bereits nach dem Schützenfest, kündigte Wilmers an. tke

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