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Radweg entlang der Baumwollstraße

Radweg-Lücke wird geschlossen – nur wann?

Südlohn Alois Kahmen hat schon länger eine Wunschliste. Ganz oben steht der Radweg-Lückenschluss Richtung Vreden. Damit könnte es in diesem Jahr endlich klappen. Allerdings gibt es beim Baubeginn noch Unklarheiten.

Radweg-Lücke wird geschlossen – nur wann?

Hier endet der Radweg. Das soll sich bald ändern. In diesem Jahr soll der Lückenschluss fertig gebaut sein. Foto: Markus Gehring

CDU-Ratsherr Kahmen liegt der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer besonders am Herzen: „Während meiner 24-jährigen kommunalpolitischen Arbeit habe ich mich dafür immer stark gemacht.“ An der B70 seien Radfahrer aufgrund der hohen Verkehrsdichte besonders schutzlos, begründet er seinen beharrlichen Einsatz auch für die Radwegeverbindung zwischen Abzweig Vennweg und Gaststätte Pries. Rund vier Kilometer lang.

In der Ratssitzung am Mittwoch hatte er von der Verwaltung den aktuellen Stand dazu wissen wollen. „Anschließend“ bekam er als Antwort. Anschließend an die große Straßenbaumaßnahme an der B70, die kurz vor der Fertigstellung steht. (wir berichteten) Für Kahmen eine höchst erfreuliche Nachricht, „dass es nach langer Wartezeit endlich was wird“.

Lange Wartezeit

Schließlich sei dieser Lückenschluss Teil des Südlohner B70-Gesamtpakets. Bereits im Winter vor zwei Jahren seien die vorbereitenden Forstmaßnahmen erfolgt, sprich Bäume gefällt worden. Vor zwei Jahren hatte die Gemeinde im Auftrag des Landesbetriebs Straßen NRW auch den für den Radwegebau erforderlichen Grunderwerb erfolgreich über die Bühne gebracht. Und im Herbst vergangenen Jahres sollte der Radweg fertig sein.

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Dass daraus nichts wurde, weil die Großbaustelle an der B70 länger dauerte, dafür gab es eine ganze Reihe von Gründen. Kahmen ist jetzt aber optimistisch, dass es diesmal klappt: „Ich vertraue auf das, was im Auftrag steht und es anschließend an die Großbaustelle losgeht mit dem Radweg.“

Es gibt allerdings durchaus unterschiedliche Aussagen dazu, was „anschließend“ bedeutet. So spricht Martin Wilmers, Leiter des Amtes Finanzen/Liegenschaften der Gemeinde, auf Anfrage vom „Baubeginn im Herbst“. Für ihn ist aber auch das ein Grund zur Freude. „Schließlich steckt da ganz viel Arbeit von unserer Seite drin“, sagt er mit Blick auf die Verhandlungen mit den Eigentümern der Flächen.

Fertig soll der Radweg noch in diesem Jahr sein

Vom Bauträger, dem Landesbetrieb Straßen NRW, gibt es eine dritte Version zum Baubeginn: „Wir befinden uns zurzeit in der Ausschreibungsphase“, sagt Technischer Mitarbeiter Christoph Harpering. Er geht vom Start Mitte/Ende Juli und einer Bauzeit von rund vier Monaten aus.

In einem Punkt aber sind sich alle einig: Fertig soll der Radweg noch in diesem Jahr sein. Dann kann auch Alois Kahmen den Weg mit seinem Pedelec befahren und freut sich schon darauf. Dieser Weg sei nämlich nicht nur ein Verkehrsweg, sondern auch so etwas wie ein „Erlebnispfad“, weil die Radfahrer dort „naturnah“ geführt werden. Ein „interessanter Streckenabschnitt“, wie er sagt, wäre der neue Radweg für Kahmen auch aus persönlichen Gründen. Seine Verwandtschaft befindet sich breit verstreut, auch in Stadtlohn und Vreden: „Da kann man demnächst gut zusammenfinden.“

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