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WDR2-Empfang in Oeding war gestört

Radiosender brummt nicht mehr in Oeding

Oeding Über Monate gab es im Oedinger Ortskern Probleme mit dem Empfang des Radiosenders WDR 2. Mehrere Anwohner hörten nur noch ein Brummen aus dem Radio. Die Bundesnetzagentur hat die Ursache gefunden.

Radiosender brummt nicht mehr in Oeding

Der Empfang von WDR 2 war in Oeding gestört. Foto: Stocksnap

Wer bei Facebook einen Post veröffentlicht, kann ihn immer auch gleich mit einer passenden Gefühlslage versehen. Ein Oedinger drückte dabei vor einigen Tagen auf den „Genervt“-Button. Inhalt seines Posts: „WDR 2 brummt nur noch in Oeding, keiner weiß warum.“

Die Probleme mit dem Empfang des Radiosenders hatte der Verfasser anscheinend nicht exklusiv. „Es wird auch immer schlimmer“, kommentierte ein anderer Nutzer. An der Jakobistraße Ecke Schultenallee sei Ende April „nur noch lautes Netzbrummen zu hören“ gewesen. „Das nervt mich schon ewig und drei Tage“, schrieb eine weitere Nutzerin.

Ein Fall für die Bundesnetzagentur

Auch Mike Valtwies hat das Brummen schon zu hören bekommen. Und zwar immer dann, wenn er mit seinem Auto an Kirche und Rathaus vorbeigefahren ist. „Gefühlt besteht das Problem schon seit letztem Jahr“, sagt er. „Eigentlich kommt es jeden Tag vor – mal mehr, mal weniger.“

Valtwies empfängt WDR 2 auf der Frequenz 99,2. „Die gehört zur Senderanlage in Langenberg“, sagte ein WDR-Mitarbeiter am Dienstag auf Anfrage. „Da hängen fünf Millionen Teilnehmer dran. Wenn es da eine Störung gäbe, würden sich wahrscheinlich mehr Leute melden.“ Und dennoch: „Wenn Teilnehmer dieses Brummen hören, muss ja etwas sein“, so der WDR-Mitarbeiter. „Es spricht erst mal für eine lokale Störung.“ Das sei dann ein Fall für die Bundesnetzagentur.

Lokale Störquelle gefunden

Mit dieser Vermutung lag er richtig. Am Mittwoch meldete sich ein Techniker der Bundesnetzagentur in der Redaktion und bestätigte, dass tatsächlich eine lokale Störquelle für das Brummen verantwortlich war: „Es handelte sich um einen technischen Defekt an einer gemeinschaftlichen Antennenanlage auf einem Haus mit mehreren Wohneinheiten.“ Der Defekt sei nun behoben.

Die Versorgung mit UKW-Hörfunk ist für den stationären Empfang in einer europaweit geltenden Richtlinie geregelt. Sie ist auf ein Szenario ausgelegt, bei dem Teilnehmer die Programme über eine auf den Sender ausgerichtete Antenne in zehn Metern Höhe empfangen. Dort befindet sich der sogenannte „Übergabepunkt“ der Rundfunkversorgung. „Bei jeder Empfangsart, die von diesem Szenario abweicht, kann es deshalb zu Empfangsstörungen kommen“, teilte der WDR mit.

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