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Krammarkt ins Wasser gefallen

Südlohn Der Kirmes-Krammarkt 2007 fiel buchstäblich ins Wasser. Nur wenige Besucher schlenderten gestern Vormittag bei regnerischem und windigen Wetter durch den Ortskern Südlohns, um eines der zahlreichen Schnäppchen zu tätigen.

Bereits gegen 11.30 Uhr packten viele Händler enttäuscht ihre Waren zusammen und räumten ihre Marktstände. Das ständige Abdecken der Verkaufsgegenstände mit wasserfesten Planen bei einsetzendem Regen und das geringe Besucheraufkommen entnervte die Verkäufer. So verstaute auch Uhrenhändler Peter Müller aus Bocholt die Chronometer und Armbänder frühzeitig in seinem Auto. «Es hat heute keinen Sinn, bei dem Wetter kommen zu wenig Kunden», gab er zu Protokoll. Allerdings nannte er einen weiteren Grund, warum der Kirmes-Krammarkt nicht mehr der Besuchermagnet früherer Zeiten zu sein scheint: «Solche Krammärkte gibt es hier zu oft. Allein 2007 finden in Südlohn acht Märkte statt», bemängelte Müller, der seit fünf Jahren Aussteller auf Krammärkten ist. Wenigstens seine Ausgaben und Kosten konnte er am gestrigen Tage decken. Auch dank Anton und Ingrid Becker, die dem Regen trotzten und ein Uhrenarmband erstanden.

«Es ist schade, dass so eine schöne Veranstaltung durch den Regen getrübt wird. Aber wir machen das beste daraus», versicherte das Ehepaar aus Weseke. In das gleiche Horn wie Verkaufskollege Müller stießen Uli und Walburga Kamp aus Dorsten, die ihre Holzspielzeuge auch schon auf Weihnachtsmärkten und an verkaufsoffenen Sonntagen in Südlohn angeboten haben. «Heute war es sehr überschaubar», schmunzelte Kamp trotz des mauen Geschäfts, lobte aber ausdrücklich die Arbeit von Marktmeister Josef Dönnebrink: «Bessere Arbeit als er kann man nicht machen - die Werbung für den Krammarkt war hervorragend.»

Nur auf das Wetter hatte Dönnebrink keinen Einfluss, denn dann hätte mit Sicherheit die Sonne über Südlohn geschienen. hh

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