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Großbrand in Borkener Entsorgungsbetrieb

30.000 Liter Schaum erstickten die Flammen

Borken/Südlohn. Rund 180 Feuerwehrleute aus Borken, Bocholt, Südlohn und sogar Gronau waren am Montag bei einem Großbrand bei der Entsorgungsfirma Borchers in Borken im Einsatz. Noch am Dienstagmorgen (17. April) waren 90 Feuerwehrkräfte noch vor Ort. Am Montagabend wurde sogar Schaum aus dem Rheinland angefordert, um das Feuer löschen zu können.

Über die Warn-App Nina kam gegen 10.25 Uhr am Dienstag die Information, dass die Warnung wegen der hohen Rauchentwicklung aufgehoben wurde. Fenster und Türen könnten wieder geöffnet werden. Eine unglaubliche Menge Schaum wurde am Montagabend bei Borchers genutzt, um das Feuer zu ersticken. 30.000 Liter wurden ausgebracht. Der Schaum kam nicht nur aus dem Regierungsbezirk Münster sondern auch unter anderem aus dem Rheinland.

30.000 Liter Schaum erstickten die Flammen

Eine dicke schwarze Rauchsäule zieht vom Brandort in Richtung Ramsdorf und Velen. Foto: Feuerwehr Südlohn

Die Rauchsäule über dem Unternehmen an der Landwehr war am Montag weithin sichtbar und zog über Ramsdorf und Velen hinweg.

Vorsorglich wurden die Bewohner von Borken, Heiden und Velen gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch die Gemeinden Raesfeld, Reken, Südlohn, Gescher und Velen waren betroffen, hieß es von der Kreisleitstelle. Der Bereich um den Brandort war weiträumig abgesperrt. Es brannte nach Angaben der Feuerwehr zeitweilig auf einer Fläche zwischen 7000 und 1000 Quadratmetern.

Brandursache noch nicht offiziell bekannt

Über die Brandursache liegen der Feuerwehr derzeit noch keine Erkenntnisse vor Firmenchef Georg Borchers ging von einer Selbstentzündung in Kunststoffballen als Brandursache aus.

30.000 Liter Schaum erstickten die Flammen

Dicke schwarze Wolken steigen über dem Entsorgungsunternehmen Borchers auf. Foto: privat

30.000 Liter Schaum erstickten die Flammen

Dicke schwarze Wolken steigen über dem Entsorgungsunternehmen Borchers auf. Foto: privat

30.000 Liter Schaum erstickten die Flammen

Dicke schwarze Wolken steigen über dem Entsorgungsunternehmen Borchers auf. Foto: privat

180 Mitglieder der Feuerwehr waren vor Ort im Einsatz. Einsatzkräfte aus dem Nordkreis unterstützen im Laufe des Tages in Borken, damit die Feuerwehrleute sich ausruhen konnten. Zudem waren zahlreiche Spezialeinsatzkräfte vor Ort, damit unter anderem die Werte in der Luft gemessen werden konnten. Den ganzen Tag über hieß es, dass diese Werte unbedenklich seien.

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