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"Schönes Aushängeschild"

Stadtlohn Den Wochenmarkt attraktiver gestalten. Dieses Ziel hat sich die Deutsche Marktgilde (DMG) in Stadtlohn auf die Fahnen geschrieben. Ein schwieriges und langwieriges Unterfangen, wie sich nach knapp einem halben Jahr zeigt.

"Es handelt sich um einen Prozess. Das geht nicht von jetzt auf gleich", sagt Kay Even von der DMG Niederlassung Nord. Der Markt am Donnerstag funktioniere. Doch das bedeute nicht, dass nicht noch Potential da sei. "Unser Ziel bei dieser Marktgröße ist aber nicht zwangsläufig, die Zahl der Händler zu erhöhen, sondern eher das Sortiment zu ergänzen." Neu dabei ist bereits ein Fleischhändler. Doch fehlten Trend- und Randsortimente zum Beispiel mehr Bioware. "Das ist ein Magnet für einen Markt", so Even. Während der Donnerstag bereits "ein schönes Aushängeschild" für die Stadt sei, sehe es am Samstag noch anders aus: "Die Qualität der 4 bis 5 Händler, die da sind, ist sehr gut. Aber wir decken noch nicht einmal das Grundsortiment ab", so Even. Mehr Händler allerdings seien schwierig nach Stadtlohn zu locken. "Warum sollen die Beschicker einen großen Markt aufgeben, um einen anderen aufzubauen?", umreißt er das Problem.

Ideen da

Trotzdem: Die Gilde will alles tun, damit sich beide Markttage in Stadtlohn entwickeln, versichert Even. Werbung, Aktionen - Ideen seien massig da. Auch Vereine seien eingeladen, sich zu präsentieren. Die Gilde könne den Beschickern jedoch lediglich Angebote machen und die Durchführung übernehmen.

Die winken ab. "Für uns hat sich nichts geändert - außer, dass wir mehr Standgebühr zahlen. Samstags sind nach wie vor zu wenig Stände da", meint Obst- und Gemüsehändlerin Birgit van de Maat. "Ich habe nicht das Gefühl, dass sich was tut. Man kann einen Markt nicht einfach attraktiver gestalten", ist Gerhard Borghuis überzeugt. Der Niederländer ist mit seinem Käsestand seit 20 Jahre in Stadtlohn dabei. Und die geplanten Aktionen? "Das kostet alles. Wir müssen ja noch von etwas leben." Even hält dagegen. Es gebe "eine Entwicklung in die richtige Richtung". Aber: "Wir sind darauf angewiesen, dass die Händler mitmachen." kh

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