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Der Geist der Musik

Stadtlohn Zu Beginn standen die Instrumente etwas verwaist auf der Bühne, während das Publikum langsam eintrudelte. Ein bunter Mix aus edlem Holz und Blech.

«Seit ungefähr 15 Jahren haben wir ein vollständiges Symphonieorchester», erklärt Johannes J. Damen, Vorstandsmitglied der Stiftung «Symfonia Jong Twente», die am vergangenen Freitag in Stadtlohn gastierten.

Als die Musikerinnen und Musiker unter dem Applaus des Publikums einzogen, war die Erwartungshaltung groß, was die Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren darbieten würden. «Seit acht Jahren haben wir auch ein Juniororchester», meint Damen. Damit wolle man den Nachwuchs fördern.

Hohes Niveau

In das «Symfonia Jong Twente» könne nur aufrücken, wer bei einer Eintrittsprüfung bewiesen habe, dass er oder sie gut genug ist. «Ein hohes Niveau» sei die selbst auferlegte Verpflichtung.

Zustande gekommen war der Abend auf Initiative zweier Väter von jungen Musikern des Orchesters, die in Stadtlohn wohnen. Beginnen sollte der Abend mit dem Cellokonzert von Édouard Lalo und sollte mit der 5. Symphonie von Tschaikovsky seinen Abschluss finden. Als Dirigent Alexander Geluk und Cello-Solistin Suzanne van Duuren ihre Plätze vor dem Ensemble einnahmen und das Spiel begann, war der Zuhörer schnell fasziniert und gefangen von dem Geist, den die Musik in die Aula der St. Anna Realschule transportierte.

In ihrer herausragenden Position interagierte van Duuren scheinbar mühelos mit dem Orchester. Stimmungsbilder wurden vermittelt - von Leichtigkeit und Frohsinn, wenn Cello und Orchester im Einklang miteinander spielten, bis hin zu Dramatik, gar dramatischer Flucht, wenn die Klanggewalt des Orchesters das einsame Spiel von van Duuren zu ersticken drohte. Es war zu erleben, dass Musik die Sprache der Gefühle ist.

Guter Klangraum

Die Aula präsentierte sich dabei als erstaunlich guter Klangraum. «Dass es kein Problem war, einen Raum zur Verfügung gestellt zu bekommen, hat uns sehr gefreut und dass es in einer Schule ist, passt auch prima», meint Damen und dankte der Stadt Stadtlohn für die Unterstützung. fin

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