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Besondere Ehre für Schwester Maria Meiss

Stadtlohn Am morgigen Sonntag wird Schwester Maria Meiss eine ganz besondere Ehre zuteil. Die Missionsschwester erhält aus den Händen von Pfarrer Stefan Jürgens eine Urkunde mit dem Apostolischen Segen von Papst Benedikt überreicht - verbunden mit der herzlichen Gratulation zum 80. Geburtstag, den sie im Frühjahr in der Diözese Mbinga im Südwesten Tansanias, ihrer «Heimat», in einem großen Fest feierte. Zu ihren Ehren wurde ein Hochamt mit zehn Priestern begangen, rund 300 geladene Gäste bereiteten der Krankenschwester einen unvergesslichen Tag.

Im nun 47. Jahr ist die gebürtige Bürenerin im Urwaldhospital Litembo tätig. Dank eines hohen Engagements sorgte sie mit dafür, dass aus einer Dorfambulanz mit 60 Betten ein Zentralkrankenhaus mit rund 350 Betten wurde. «Mit sehr wenig Personal kann man sehr viel Gutes erreichen», betont Pfarrer Jürgens den Wert der Missionsarbeit vor Ort. Ganz besondere Verdienste leistet Schwester Maria seit der Abreise von Dr. Weyer. «Seit 1996 hält Schwester Maria die Brücke zu Europa aufrecht. Ansonsten wäre in Litembo vieles wieder zusammengebrochen», so Dr. Werner Jax, Arzt im Ruhestand, der medizinisches Wissen in Litembo vermittelt.

Und: Dank Schwester Maria sei er - wie viele andere auch - erst auf die vor Ort benötigte Hilfe aufmerksam geworden. Speziell auch die Unterstützung durch den Stadtlohner Spendenkreis sorge für die «verhältnismäßig gute Infrastruktur» in Litembo. Schwester Maria zieht es nach überstandener Herzoperation im November zurück in ihre «Heimat». ms

Am Sonntag wird Schwester Maria im Rahmen der Messe um 9.30 Uhr in St. Karl Borromäus in Büren die Urkunde überreicht - die Gelegenheit für ehemalige Weggefährten, ein Wiedersehen mit ihr zu feiern. Für Schwester Maria schließt sich in gewisser Hinsicht der Kreis: St. Karl Borromäus ist ihre Taufkirche.

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