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Viertklässler inspizieren Gymnasium

SELM Drei Stunden lang wurde das Gymnasium am Samstag von neugierigen Augen genauestens unter die Lupe genommen. Denn für die Kinder der vierten Klassen steht eine wichtige Entscheidung an.

Viertklässler inspizieren Gymnasium

Alexander Wunsch (l.), Schüler des zwölften Jahgangs, schaute im Chemielabor in so manches staunendes Gesicht. Die Herstellung der Slymies, bei denen er hilfreich zur Seite stand, kam bei den Viertklässlern sehr gut an.

Sie müssen abwägen, auf welche weiterführende Schule sie künftig gehen wollen. Um den Kleinen die Entscheidung zu erleichtern, veranstaltete das Städtische Gymnasium Selm den Tag der offenen Tür, bei dem die zukünftigen Schüler einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten.

Das Forum war kurz davor zu platzen: Überall drängelten sich Eltern mit ihren Sprösslingen. Sie löcherten die Lehrer auf der Suche nach den Antworten für die Schulrallye oder pendelten zwischen zwei Fachräumen h in und her. An den Ständen verkauften Eltern Kuchen, Brötchen und Waffeln. "Wo ist denn der E-Trakt?" fragte ein kleines Mädchen, das ins Labor von Birgit Kaufmann wollte. Dort nämlich konnten die Viertklässler mithilfe älterer Schüler sehen, was die Chemie so alles zu bieten hat.

"Hier werden "Slymies" hergestellt, wie man sie noch von früher kennt und die so schön an den Fenstern kleben bleiben", erklärt die Lehrerin. Die Eltern freuten sich wahrscheinlich nicht so darüber, aber die Kinder um so mehr.

Phänomene der Alltagsphysik

Einen Raum weiter stellte Helmut Hoffmann bei den Phänomenen der Alltagsphysik nicht nur Kinder vor Rätsel, sondern auch Erwachsene. Manchem fiel es auf Anhieb gar nicht so leicht, einen Magneten von einem einfachen Stück Eisen zu unterscheiden. Weitere Einblicke in andere Fächer erhielten die Grundschüler im Computerraum, wo sie mit einem Mathematikprogramm experimentieren konnten oder im Musikraum, wo die verschiedenen Instrumente ausprobieren.

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