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Vandalen in Selm

Selm «Übereifrige» Jugendliche und Heranwachsende richteten am Wochenende in Selm wieder hohen Vandalismusschaden an. Besonders heiß her ging es erneut an der Otto-Hahn-Realschule.

Aber auch der Bereich um das Städtische Gymnasium blieb nicht verschont. Dort wurden in der Nacht zu Montag mehrere Straßenlaternen mutwillig zerstört. Bereits in der Nacht zu Samstag hatten unbekannte Täter auf dem Schulhof der Realschule randaliert. Sie fielen nicht nur durch laute Musik auf, sondern stürzten unter anderem eine Tischtennisplatte, sie wiegt rund 300 Kilogramm, um.

Wodkaflaschen

In der Nacht zu Montag musste auch wieder einmal die Polizei an der Realschule für Ruhe sorgen. Sie war gegen 4.20 Uhr informiert worden. Auf dem Schulgelände hielten sich mehrere Personen auf, hörten laute Musik und ließen die Wodkaflasche kreisen.

Der von der Stadt beauftragte Sicherheitsdienst bekam von alledem nichts mit. «Wir haben eigentlich in den letzten Wochen den Bereich um die Realschule besser in den Griff bekommen», so Gerd Treczak (Foto), Leiter des Amtes für Bürgerservice und öffentliche Ordnung. Der Sicherheitsdienst und der Stadtservice habe sich mit den Jugendlichen mehrfach auseinander gesetzt. «Sie haben dann unsere Anweisungen befolgt und sich nicht mehr auf dem Parkstreifen an der Südkirchener Straße oder nach 19 Uhr auf dem Schulgelände aufgehalten.» Nur vereinzelt habe man Jugendliche dieser Gruppe im Bereich der Turnhalle angetroffen, sie hätten aber keinen großen Lärm verbreitet. Einige deutsche Jugendliche hätten sich aber weiterhin nicht an den Anweisungen gehalten.

Die Vorfälle am Wochenende müssten sich, so Gerd Teczak, nach Dienstschluss des Sicherheitsdienstes ereignet haben. «Aufgrund der Sommerferien verlagern sich die Treffs wohl immer mehr in die Morgenstunden», so Gerd Treczak. Man werde nun die Kontrollen ausweiten und mehr Präsens zeigen.

«Nicht viel gebessert»

Anwohner des Bereichs sehen dies aber ganz anders. In Gesprächen mit unserer Zeitung erklärten sie, es habe sich nicht viele verbessert. Die Probleme der Ruhestörungen gebe es nach wie vor. Besonders an den Wochenenden würden sich die Gruppen auch weiterhin auf dem Schulhofgelände treffen und sich lautstark bemerkbar machen. HTW

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