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Nepomukweg in Bork

So soll der Nepomukweg im Sommer ausgebaut werden

Bork Holprig, staubig, provisorisch: So präsentiert sich der Nepomukweg in Bork seit Jahren. Im Sommer soll damit Schluss sein. Die Stadt Selm will die Anliegerstraße ausbauen – anders als zunächst geplant.

So soll der Nepomukweg im Sommer ausgebaut werden

Die Ausschreibung zum Ausbau läuft. Foto: Foto: Arndt Brede

„Die Straße wird mit einer zweizeiligen Rinne und einer Asphalt-Tragdeckschicht ausgebaut“, sagt Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage. Die Breite betrage 4,50 Meter. Vor einer Woche hatte ein Vertreter der Stadt den Anwohnern das Vorhaben erläutert, das sich deutlich von dem unterscheidet, was die Stadt ihnen im Dezember präsentiert hatte.


Nicht so aufwendig, wie geplant

„Mit dem Ausbau, wie er uns jetzt angekündigt wurde, können wir gut leben“, sagt Rolf Lompa, einer der Anlieger. Auch wenn die Straße schmaler werde als ursprünglich geplant und der Ausbaustandard nicht so hoch sei. „Dafür werden wir ja jetzt auch noch nicht mit Anliegerbeiträgen zur Kasse gebeten.“ Einen solchen einfachen und noch nicht endgültigen Ausbau „haben wir selbst vor Jahren der Stadt vorgeschlagen und sogar Eigenhilfe dabei angeboten. Damals war das aber nicht möglich. Jetzt kommt die Idee von der Stadt.“

Geplatzter Verkauf



Dass die Stadt im Dezember noch eine andere Ausbauvariante präsentiert hatte, erklärt Stadtsprecher Woesmann mit einem geplatzten Grundstücksverkauf. Die Verantwortung dafür sehen Bürgermeister Mario Löhr und Eigentümer Ludger Rygers beim jeweils anderen.

Fest steht: Die Wiese zwischen dem Unternehmen Fahrzeugbau Wüllhorst und den Wohnhäusern am Nepomukweg wechselte nicht den Besitzer – und damit auch nicht ein zusätzlicher Streifen entlang des Nepomukweges.

Rechtzeitige Information

Lompa und seine Nachbarn hatten mit gemischten Gefühlen auf den möglichen Verkauf geschaut. „Weil mit uns niemand über die Pläne für die Fläche gesprochen hatte“, sagt Lompa. „Wir Anwohner hatten mehrfach hinterfragt, ob es aktuelle Planungen seitens des Unternehmens oder der Stadt hinsichtlich der Wiese gäbe“, so Rolf Lompa. „Diese Frage wurde jedes Mal verneint.“

„Wir hätten das ordentlich gemacht, wie man es von uns kennt“, sagt Heinrich Wüllhorst auf Anfrage. Die Fläche, auf der auch mal Fahrzeuge abgestellt worden wären, hätte in Abgrenzung zur Wohnbebauung gut eingefasst werden sollen. Selbst ein Grillplatz und ein Biotop seien vorgesehen gewesen.

Für Lompa steht fest: „Falls es doch noch einmal zu Verhandlungen kommen sollte, möchten wir Anwohner rechtzeitig informiert werden.“

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