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Mütter bestätigen Ergebnis des Atlases

SELM Als "zurückfallende Region" in Sachen Kinderfreundlichkeit beschreibt der am Donnerstag in Berlin vorgestellte "Familienatlas 2007" den Kreis Unna. Ob das auch für die Stadt Selm zutrifft? Die Meinungen gehen auseinander.

Mütter bestätigen Ergebnis des Atlases

Irina Alder (28) wünscht sich für ihre Tochter Aurelia saubere Spielplätze.

"Selm steht an oberster Stelle, wenn es um Kinderunfreundlichkeit geht", sagt Daniela Heitkamp. Mit dem Angebot und der Betreuung für ihre beiden Söhne ist die 34-Jährige unzufrieden. "Hier werden Gruppen geschlossen - mein Sohn war drei Mal betroffen." Jonas, heute sieben Jahre alt, bekam erst nach langem Ringen einen Platz bei den Kleinen Strolchen. Im Kindergarten wurde seine Gruppe geschlossen und die Grundschule, die er besucht, steht vor dem Aus. "Aber selbst für die Älteren gibt es kaum Angebote", meint Heitkamp. "Gut, es gibt das Jugendheim, aber da ist auch nicht alles optimal." Sie wünsche sich mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.  

Einen anderen Eindruck hat Marion Orlowski. "Ich finde Selm sehr kinderfreundlich", betont die 33-Jährige. "Gerade die Tageselternvermittlung klappt sehr gut. Wenn man will, bekommt man sein Kind unter." Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hat sie dennoch: "Schön wäre, wenn die Kinder unter drei Jahren auch einen Betreuungsplatz hätten, damit man nicht auf Tagesmütter angewiesen ist."

Spielplätze fehlen

Für Irina Adler gehört zu einer kinderfreundlichen Stadt auch ein gutes Spielplatzangebot. Da sieht sie in Selm allerdings noch Nachholbedarf: "Die Kinderspielplätze sind oft schmutzig und immer ist etwas kaputt." Ebenfalls unzufrieden ist Brigitte Richter: "Ein paar Spielplätze fehlen."

Das kann Yvonne Wilhelm nicht bestätigen. Sie schätzt die Freizeitmöglichkeiten für Kinder: "Es gibt hier schon einige Spielplätze. Außerdem kann meine Tochter ganz in der Nähe Reiten gehen. Das ist schon praktisch, wenn man nicht so weit mit dem Auto fahren muss."

  

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