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Fußball: Sturmtalent sucht einen neuen Klub

Joel Grodowski verlässt Bradford City

Bork Das Abenteuer England ist für Joel Grodowski vorbei. Der 19-Jährige will seinen Vertrag bei Bradford City nicht verlängern und stattdessen seine Karriere in Deutschland fortsetzen. Wo, steht noch nicht fest.

Joel Grodowski verlässt Bradford City

Joel Grodowski tauchte am Sonntag bereits wieder als Zuschauer beim PSV Bork auf. Foto: Weitzel

Für die englische Arbeiterstadt Bradford endete am Samstag eine turbulente Saison. In der dritten Englischen Liga war der Traditionsverein Bradford City aus den Spitzenplätzen gepurzelt und bis auf Rang elf abgesackt – daran konnte schließlich auch ein Trainerwechsel nichts mehr ändern.

Bereits einen Tag nach dem 1:1 gegen Scunthorpe United, dem Schlusspunkt einer enttäuschenden Saison, hat auch Stürmer Joel Grodowski die Insel verlassen. „Ich habe meinen Vertrag nicht verlängert“, sagte Grodowski. Ein Jahr plus Option auf ein weiteres habe Bradford ihm angeboten. „Es hat wochenlange Verhandlungen gegeben. Bradford wollte ihn unbedingt halten. Ich hatte Joel auch den Rat gegeben, dass er das Angebot eigentlich annehmen muss“, sagte sein Spielerberater Radmard Sarfaraz.

Grodowski aber entschied sich dagegen: „Ich möchte wieder in Deutschland spielen und mich in Deutschland durchsetzen. Ich brauche das familiäre Umfeld hier“, sagte Grodowski. Am Sonntag ließ er sich kurz nach der Landung dann am Sportplatz des PSV Bork blicken. Der PSV, wo er vor einem Jahr zusammen mit einer außergewöhnlichen Mannschaft längst als Meister feststand, unterlag mit 0:2 gegen den neuen Meister TSC Kamen. Nach England werde Joel Grodowski nicht zurückkehren. Die privaten Sachen hat er bereits mit nach Deutschland genommen.

Hier ist die Zukunft des Talents aber noch sehr offen. Vergangenes Jahr hatte Grodowski Kontakt zu Regionalligisten und Oberligisten, bevor er sich für England entschied. Unklar ist auch noch, ob er wieder in Westfalen kicken werde oder in einem anderen Landesverband. „Das ist mir ehrlich gesagt, egal. Hauptsache, ich spiele wieder in Deutschland.“ Sein Spielerberater sucht derzeit nach Möglichkeiten auf dem Markt. Fest steht aber: „Der PSV wird es nicht werden“, sagte Grodowski, der beim PSV Bork in zwei Jahren 100 Ligatore erzielt hat und damit in die Vereinsgeschichte eingegangen ist.

In England hatte sich Grodowski letztlich nicht durchsetzen können, kam in der League One zu einem Einsatz über eine halbe Stunde. „Ich bin dankbar, dass ich die Chance bekommen habe“, sagte Grodowski über seine England-Erfahrung. Er sei professioneller geworden, habe auch die Ernährung umgestellt. Was Grodowski auch wichtig ist: Der Rücken, der Grodowski zu langer Pause gezwungen hatte, mache keine Probleme mehr.

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