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Neues Zuhause für Selmer Gemeinde

Gemeinde St. Josef weiht ihre neue Kapelle ein

Selm Es war ein besonderer Tag für den Gemeindebezirk St. Josef. Bei der Einweihung der neuen Kapelle im Altenwohnhaus loderten am Samstag besondere Flammen auf dem Altar.

Gemeinde St. Josef weiht ihre neue Kapelle ein

Weihbischof Dieter Geerlings weihte die neue Kapelle ein.Wolters Foto: Theo Wolters

Vor wenigen Wochen sah es noch nicht danach aus. Doch die neue Kapelle im Altenwohnhaus St. Josef konnte am Samstag während eines feierlichen Gottesdienstes wie vorgesehen eingeweiht werden.

„Als Anfang der Woche bei mir in Münster das Telefon läutete, da hörte ich einen fröhlichen Pastor,“ erinnerte sich Weihbischof Dieter Geerlings an ein Telefonat mit Pfarrer Claus Themann. Er habe sich den Termin schon länger freigehalten, doch dies sei dann eine sehr gute Nachricht gewesen.

Der Weihbischof erinnerte an die Diskussionen über einen Abriss der Josefkirche. Geerlings: „Dies war keine einfache Zeit. Sie war auch sehr tränenreich.“ Doch nun sei es ein besonderer Tag. „Die Wohnung Gottes soll unter den Menschen sein. So ist es nun wieder im Gemeindebezirk St. Josef“, so der Weihbischof. Er bedankte sich bei den Gremien. „Danke für die Zeit, die sie in den letzten Monaten geopfert haben.“

Stühle reichten nicht

100 neue Stühle gibt es in der Kapelle. Doch reichten sie am Samstag nicht aus. Aus der Begegnungsstätte des Altenwohnhauses mussten viele weitere Stühle geholt werden. Selbst im Eingangsbereich saßen Besucher, die diesen feierlichen Akt nicht versäumen wollten.

Beim Einzug wurden einige sakrale Gegenstände vom Jugendheim in die neue Kapelle getragen. So auch zwei Figuren, die bereits in der Josefkirche gestanden haben. Im Jugendheim war ein vorübergehender Gottesraum eingerichtet. Weihbischof Dieter Geerlings segnete zunächst das neue Gotteshaus mit Weihwasser. Es folgte der Ambo (Lesepult).

Bilderstrecke von der Einweihung der Kapelle

Einweihung der neuen Kapelle.
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Einweihung der neuen Kapelle.

Eine besondere Zeremonie ist immer die Einweihung eines neuen Altars. Zu Beginn des Gottesdienstes war in der Mitte noch ein Loch. Dieter Geerlings legte die Reliquien hinein, die sich auch schon im Altar der ehemaligen Josefkirche gelegen hatten. Eine besondere Aufgabe hatte Tischler Heinz Loddenkemper aus Rinkerode, der Ambo und Altar geschaffen hat. Er verschloss den Altar mit einer Steinplatte.

Der Weihbischof segnete und salbte den Altar. Dann war ein besonderer Augenblick erreicht. Fünf Feuerschalen wurden auf dem Altar platziert. In ihnen zündete der Weihbischof Weihrauch an. Der Duft legte sich schnell über die gesamte Kapelle und den Eingangsbereich.

Schwere Stunden für Gemeinde

Pfarrer Claus Themann sprach zu Beginn des Gottesdienstes auch von schweren Stunden und bei vielen Gemeindemitgliedern auch einer tränenreichen Zeit. Themann: „Dem Gemeindebezirk fehlte nach dem Abriss der Josefkirche das Herz.“

Er sei froh, dass nun die neue Kapelle eingeweiht werden könne. Er habe in den letzten Wochen immer die Zuversicht gehabt, die Kapelle noch vor den Ostertagen einweihen zu können.

Auf die nicht einfache Zeit ging auch Jutta Kersting vom Pfarreirat ein. „Es ist nicht unsere Josefkirche, doch vielleicht kann die Kapelle eine neue Heimat sein.“

Hans-Peter Benstein, Vorstand des Caritasverbandes, sprach von einer zukunftsweisenden Entscheidung beim Bau der Kapelle. „Wir als Altenwohnhaus möchten uns immer mehr öffnen“, so der Vorstand. Und die Verbindung der Kapelle mit dem neuen Café biete eine gute Möglichkeit. Benstein: „In der Kapelle den Gottesdienst feiern und anschließend im Café klönen. So soll es nun sein.“

Ist die Kapelle nun eingeweiht, kann sich die Gemeinde auf eine weitere Einweihung freuen. Im Herbst soll das neue Pfarrheim fertiggestellt sein.

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