Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

GW 4:4 - Junge Wilde zeigen Moral

SELM Die "jungen Wilden" von GW Selm bewiesen am Samstag große Moral. Viermal standen sie vor dem Aus, viermal gerieten sie gegen den TuS Aschberg in Rückstand. Aber viermal kamen sie zurück, viermal schafften sie den Ausgleich. Der A-Kreisligist sicherte sich so einen verdienten Punkt.

GW 4:4 - Junge Wilde zeigen Moral

Der Brasilianer Weverson de Oliveira (l.), hier im Zweikampf mit Juri Lebsack, erzielte zwei Treffer für den TuS.

Bei den Spielen von GW bekommen die Zuschauer etwas geboten. Acht Tore, viele packende Szenen und herrliche Kombinationen: Die Fans verabschiedeten ihre Mannschaft nach einer guten Leistung mit viel Beifall. Besonders sehenswert war der 4:4-Ausgleich in der 88. Minute durch Sven Bähre. Mit vollem Risiko setzte er zu einem Fall-Rückzieher an, das Leder zappelte unhaltbar im Netz.

Die Partie begann nicht verheißungsvoll für die Grün-Weißen. In der 8. Minute ging der TuS, er hatte bereits am vorigen Spieltag 4:4 gespielt, in Führung. Bernd Daldrup zog einfach aus 25 Metern ab. Der Ball senkte sich über dem zu weit vor dem Tor stehenden Christian Achtstetter ins Tor.

              Die Grün-Weißen waren aber nicht geschockt, holten zum Gegenschlag aus. Ein Freistoß von Michel Kemmann knallte in der 10. Minute an den Pfosten, Philipp Wöstmann stand dort, wo ein Torjäger stehen muss und erzielte den Ausgleich.

Die Gäste waren immer wieder bei Standards gefährlich. So auch in der 35. Minute. Der Brasilianer Weverson de Oliveira stand bei einem Eckball frei und köpfte zur erneuten Führung ein. Zu Beginn der zweiten Hälfte fanden die Grün-Weißen zunächst nicht zu ihrem Spiel. Die Gäste waren tonangebend, erspielten sich aber auch keine gute Chancen.

In der 58. Minute verpasste Voßschmidt nach einem schnellen Konter knapp den Ball. Diese Szene weckte die Grün-Weißen wieder auf. "Es ist mehr möglich", rief Coach Klaus Ruhoff seiner Elf zu. Und diese glaubte an ihre Chance. Nach einer Stunde war Philipp Wöstmann mit dem Kopf erfolgreich. Die Zuschauer sahen nun einen offenen Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. Zunächst brachte de Oliveira den TuS in der 70. wieder in Führung, doch zehn Minuten später glich Christian Voßschmidt aus.

Dann die 83. Minute. Ein harmloser Schuss von Daldrup sprang vor GW-Keeper Achtstetter auf und änderte aufgrund eines Platzfehlers plötzlich die Richtung, rollte ins Tor. Nun rechnete kaum noch ein Zuschauer an den erneuten Ausgleich. Aber die Mannschaft glaubte an sich und wurde mit dem herrlichen Treffer von Sven Bähre belohnt.

Das Spiel in der Statistik: GW Selm: Achtstetter, Niess, Menker, Uhlenbrock (80. Kemper), Suer, Lebsack, Kemmann (90. Berisa), Nückel, Bähre, Voßschmidt und Wöstmann.TuS Ascheberg:Achler, Hattrup, Feldmann, Wittenbrink, Nese (62. Elbers), Weverson, Krolo (75. Kaiser), B. Daldrup, Füchtling, Kampa und Reckel (46. Zogaj).Tore: 0:1 (8.) Daldrup, 1:1 (10.) Wöstmann, 1:2 (35.) Wewerson, 2:2 (60.) Wöstmann, 2:3 (70.) Wewerson, 3:3 80.) Voßschmidt, 3:4 (83.) Daldrup, 4.4 (88.) Bähre. 

TrainerstimmenKlaus Ruhoff (GW): " Wir sind viermal zurückgekommen, das zeichnet eine Mannschaft aus. Der TuS hat einige spielerisch gute Akteure in seiner Mannschaft, aber wir haben immer dagegengehalten. Ein großes Lob an die ganze Mannschaft."Ivo Kolabaric (TuS): " Beim nächsten Mal spielen wir wohl 6:6. Wir können nicht so viele Tore machen, wie wir dann kassieren. Wenn jeder Schuss ein Treffer ist, wird die Mannschaft immer ängstlicher. Wir müssen über die Torwartsituation reden."

    

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Olfen In der Volleyball-Landesliga beginnt die heiße Phase um Auf- und Abstieg. In Olfen könnte die Meisterschaftsfrage vorzeitig beantwortet werden – oder sich für Olfen die Frage nach dem Klassenerhalt beantworten.mehr...

Fußball: Marcel Dresken von der SG Selm im Interview

„Ich habe tatsächlich noch nie woanders gespielt“

Selm Wer mit 24 Jahren schon den Titel „Urgestein“ trägt, der genießt einen besonderen Status. Marcel Dresken ist so ein Typ, der sein ganzes Leben bei einem Verein spielen könnte. Auch für 2018/19 hat er bereits verlängert.mehr...

Bork/Brambauer Nach fünf Jahren hat sich Torhüter Jens Haarseim entschieden, den PSV Bork zu verlassen. Sein Ziel: die Bezirksliga. Sein neuer Klub: der BV Brambauer. Aber vorher spielt er die Saison noch in Bork zu Ende.mehr...