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Aus drei Monaten wird ein Vierteljahrhundert

SELM Eigentlich waren nur ein paar Monate im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung bei der Stadt Selm geplant. Daraus ist dann aber ein Vierteljahrhundert geworden. Jetzt feierte Brigitte Althoff-Rörig ihr silbernes Dienstjubiläum.

Nach ihrer Ausbildung als Bauzeichnerin in ihrer Heimatstadt Würzburg arbeitete die Jubilarin dort zunächst in einem Architekturbüro. 1977 zog sie nach Lünen und war dort ebenfalls in einem Architektenbüro tätig. Am 2. Dezember 1980 wurde sie dann zunächst befristet als technische Zeichnerin in der Selmer Stadtverwaltung eingestellt. Ein Jahr später wurde daraus eine unbefristete Beschäftigung als Bauzeichnerin im Tiefbauamt.

Kurze Unterbrechung

Für ein Studium zur Bautechnikerin unterbrach Brigitte Althoff-Rörig ihre Arbeit in Selm und trat dann nach erfolgreichem Examen als staatlich geprüfte Technikerin wieder in den Dienst der Stadt ein. Wegen dieser zweijährigen Unterbrechung kam die Jubilarin auch erst jetzt auf ihre 25 Jahre im öffentlichen Dienst. Von 1979 bis 2000 arbeitete sie an der Erstellung eines Grünflächenkatasters der Stadt mit.

Danach legte sie Zeichenbrett und Stift in die Ecke. Denn im Jahr 2000 hielt das elektronische Zeitalter auch in ihrem Bereich Einzug in die Verwaltung. Seither fertigt sie ihre Zeichnungen am Computer an und ist unter anderem für die Betreuung des geographischen Informationssystem im heutigen Amt für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung zuständig. Außerdem engagiert sie sich seit Jahren im Personalrat für ihre Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung.

Doppelt Blumen

Bürgermeister Jörg Hußmann gratulierte der Jubilarin mit Urkunde und Blumen. Wie Hußmann lobten auch Hauptamtsleiter Josef Bröer und Amtsleiter Wolfgang Händschke die Kompetenz und das Engagement. Personalratsvorsitzender Werner Weiß dankte seiner Stellvertreterin für die Zusammenarbeit und überreichte im Namen aller Kollegen einen weiteren Blumenstrauß.

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