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"Applaus ist unser Brot"

BORK Gemeinsam lachen und klönen konnten über 300 Frauen im St.Stephanus Pfarrhaus, bei bunten Nachmittagen mit Kaffeetrinken für die Frauengemeinschaft, veranstaltet von der KFD.

"Applaus ist unser Brot"

Magret Goldstein als die Polisistin (r.)kann es nicht glauben, wie Marlies Hamelmann nach 30 Jahren Ehe ihren Mann beschreibt in dem Sketch "die Vermisstenanzeige".

An drei aufeinanderfolgenden Tagen wurde die jährlich stattfindende Veranstaltung wiederholt mit jeweils rund 100 Besucherinnen. Wie in jedem Jahr führte die Laienspieltruppe acht Sketche auf plattdeutsch zur Unterhaltung des Publikums vor. "Die Sketche gehören einfach dazu, ich kann mich nicht erinnern, dass das mal nicht statt gefunden hat", sagt Ursula Potthoff, sie ist seit 20 Jahren Mitglied: "Wir freuen uns immer, den Frauen einen schönen Nachmittag zu bereiten.

Gemeinden tauschen Stücke

Der Applaus ist das Brot des Künstlers." Ein viertel Jahr lang haben die acht Frauen einmal wöchentlich geprobt, ihr Repertoire erweitern die Schauspielerinnen ständig, in dem sie Stücke mit anderen Gemeinden tauschen. Von Nervosität keine Spur. Man habe sich bereits an das Blitzlichtgewitter gewöhnt. Die Laiendarstellerinnen waren mit viel Spaß und Elan bei der Sache, was das Publikum mit schallendem Gelächter und reichlich Applaus quittierte. Eine der Besucherinnen war Anneliese Möllmann, sie besucht die bunten Nachmittage schon seit Jahren - wegen der Geselligkeit und dem Austausch mit anderen Frauen.

Spenden für Afrika

Aber auch ernste Themen behandelten die Frauen an diesen Nachmittagen, so sammelt Irmgard Röttger bereits seit 1981 für Lebra- oder Aidserkranke in Südafrika. "Die Menschen brauchen dort Medikamente und Nahrungsmittel, früher konnten wir Pakete schicken. Heute dürfen keine Pakete mehr angenommen werden, das erschwert die Arbeit", erklärt Röttger, sie pflegt jedoch persönlichen Kontakt zu der deutschen Schwestern in Südafrika und kann sich daher sicher sein, dass die 947 Euro die sie an den drei Nachmittagen sammeln konnten, da ankommen, wo sie gebraucht werden.

  

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