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55 Mal Weihnachten in den Hütten

SELM Matthias Keller, Betreiber der Kunsteisbahn, hatte alle Hände voll zu tun. Jede Menge Kinder umlagerten ihn und wollten Schlittschuhe in ihrer Größe haben.

55 Mal Weihnachten in den Hütten

Der Nikolaus beschenkte die Kinder mit Stutenkerlen.

Denn die künstliche Eisbahn war auf dem Adventsmarkt rund um die Friedenskirche der Anziehungspunkt für alle Kinder. Kostenlos konnten sie testen, ob sie die zehn mal zwölf Meter große Fläche ohne Stürze überqueren konnten. Einige hielten sich ängstlich an der Bande fest und mussten zugeben: „Das ist zu glatt“.

„Mit 55 Ständen im Schatten der Kirche und auf dem Schulhof der Ludgerischule ist der Adventsmarkt weiter gewachsen,“ freute sich Volker Brüning (Foto 2), Ortsteilsprecher der Werbegemeinschaft. Besonders gut fand er, dass sich so viele Aussteller mit Hütten beteiligten. „Das macht den besonderen Charme aus“.

Erstmalig wurde ein „Eiskristallquiz“ gespielt, bei dem Buchstaben an den Ständen gesucht und zu einem Begriff zusammengestellt werden mussten. Zum ersten Mal war der Heimatverein mit einer selbst gebauten Hütte dabei. „Die haben wir nach Plänen einer Baubaracke erstellt,“ erzählte Albert Kohl. Eine Theke und ein kleiner Bereich zum Sitzen fanden darin Platz. Struwen, Glühwein und das Heimatbuch wurden verkauft und fanden viele Abnehmer.

Sturmsicheres Zelt der Pfadfinder

Die Pfadfinder hatten zwar keine Hütte, dafür aber ein sturmsicheres großes Zelt. Trocken und warm saßen die Besucher bei Brezeln und der selbst zubereiteten Gyrospfanne. Zum ersten Mal war die Zimmerei Rhode mit kunterbunten Vogelhäuschen und massiven, aber dennoch eleganten Kerzenhaltern aus Eichenbalken dabei. Der Förderverein der Ludgerischule setzte auf Altbewährtes: Hot Dogs und Kuchen.

Die Klasse 5b der Erich-Kästner-Schule hatte mit ihrer Lehrerin Katharina Löchter Kränze, Gestecke und Holzarbeiten gebastelt, die nun günstig angeboten wurden. Der Erlös kommt einem Projekt in Nordghana zugute.

Die Kindertagesstätte St. Ludger führte eine Weihnachtsbäckerei für die Kleinen durch und verkaufte Waffeln und Holzspielzeug. Viele weitere Stände von Vereinen, Hobbykünstlern, Parteien, Gruppierungen und Geschäftsleuten bereicherten den Adventsmarkt mit einem vielfältigen und reichhaltigen Angebot.

Und einer durfte natürlich dabei auch nicht fehlen: der Nikolaus. Er beschenkte die Kinder mit Stutenkerlen, ob mit oder ohne Aufsagen eines Gedichtes.

  

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