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Umzug wird verschoben

SCHWERTE Eigentlich wollte die Stadt Schwerte ihr Haus für Obdachlose an der Regenbogenstraße schließen. Die derzeit 18 Bewohner sollen an die Hörder Straße ziehen.

Umzug wird verschoben

Norbert Angel

Dort verfügt die Stadt nämlich über ein Haus in dem bislang Asylbewerber untergebracht waren. Eine Genehmigung des Regierungspräsidenten liegt bereits vor. Doch dann stellte sich heraus, dass man das Haus an der Hörder Straße zunächst sanieren muss. Kosten? Bislang unbekannt. Eine Finanzierung muss noch ermittelt werden. "So lange wir nicht wissen, wie viel die Sanierung kosten wird und welchen Verkauferlös man für die Regenbogenstraße bekommt, kann nichts unternommen werden", erklärte Jutta Götzke von der Stadt gestern auf Anfrage.

Nachfrage sinkt

Fest steht, dass die Nachfrage nach den Schlichtwohnungen genauso sinkt, wie die Asylbewerberzahl. Derzeit gibt es stadtweit nur noch zwei Unterkünfte für Flüchtlinge, und auch die sind zumindest nominell unterbelegt. Allerdings sind die Heime dennoch gut ausgelastet, erklärte Heiko Schulz vom Bereich soziale Hilfen der Stadt im Ausschuss für Soziales und Demographie. Denn längst nicht alle Flüchtlinge könnten in einem Gebäude untergebracht werden.

Von 40 auf 6 Quadratmeter?

Norbert Angel (66) wohnt seit sieben Jahren in der Regenbogenstraße in einer 40 Quadratmeter-Wohnung. Er bekam schon mitgeteilt, dass er voraussichtlich in die Hörder Straße umziehen muss. Dort seien die Unterkünfte allerdings erheblich kleiner. Von Zimmern von sechs bis 15 Quadratmetern sei die Rede gewesen. "Das reicht ja gerade mal für Bett und Kühlschrank", meint Norbert Angel. Doch vorerst hat er eine Schonfrist. Denn zunächst muss die Finanzierungsfrage geregelt werden.

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