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Salto Elsetale ohne Mode

Viel Humor bei der Sprungschau / Dessous-Vorführung fiel dem kühlen Wetter zum Opfer

Aber nicht nur sie ließen auf sich warten. Auch die Models und die Badekollektion vom Schwerter Dessous- und Bademode-Laden «HautNah» blieben aus. Das unbeständige Wetter und der frische Wind ließen das zuvor angekündigte modische Defilée ins Wasser fallen. Zu kühle Temperaturen für wenig Stoff auf der Haut. Ebenso sprichwörtlich ins Wasser fiel auch der zweite Programmpunkt des Tages. Allerdings mit purer Absicht: Der dritte «Salto Elsetale» feierte trotz sommerlicher Frische großen Erfolg. «Das Turmspringen wollten wir einfach nicht ausfallen lassen. Es ist schade, dass schon die Modenschau abgesagt wurde. Es hätte eine nette kleine Veranstaltung werden können», sagte Thomas Wild bedrückt. Um die extra für die Modenschau erschienenen Badegäste nicht zu enttäuschen, legte das Elsebad-Team deshalb besonderen Wert auf den Spaßfaktor und die Unterhaltung während des Springturniers. «Wir haben ja keinen richtigen Sprungturm. Deshalb wird alles viel mehr mit Humor genommen», verrät Thomas Wild und fügt hinzu: «Es gibt auch keine Altersklassen.» Dafür aber echte Pokale und tolle Preise sowie eine «hochkarätige Jury» mit Schwimmmeister Thomas Jeserig, Kassenchefin Helga Peierle und der Geschäftsführerin des Fördervereins Angelika Böhmer. Drei Durchgänge gab es, und die Artisten zeigten von Sprung zu Sprung mehr Mut. Die acht Teilnehmer trauten sich von dem klassischen «Köpper» bis zur akrobatisch gedrehten Schraube einiges und bewiesen viel Phantasie. Es wurde deshalb sogar ein Verdacht auf örtliches Doping in Form von Möhren vom lokalen Bauern vermutet. Auch das belustigte die wenigen, jedoch hart gesottenen und neugierigen Badegäste sichtlich. Und sogar die Sonne blickte ein paar Mal durch die schwere Wolkendecke. So sprangen am Ende des Turniers Rabea Kirsch (12 Jahre, 3.Platz), Robert Bartram (11 Jahre, 2.Platz) und Moritz Reiblein (12 Jahre, 1.Platz) auf die Siegertreppen. Sie hatten die Jury mit ihrer jugendlichen Kreativität beeindruckt und überzeugt. Doch letztlich zählte der olympische Gedanke: «Dabei sein, ist alles», stellte Thomas Will fest. Und hofft nun für 2008 auf ein «Salto Elsetale» mit mehr Sonnenschein und größerem Publikum. saz

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