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SPD fordert Kinderguards in Schwerte

SCHWERTE Bodyguards sichern das Leben Prominenter. Kinderguards sollen in Schwerte den Nachwuchs der Ruhrstadt schützen.

SPD fordert Kinderguards in Schwerte

Ursula Meise möchte den Schwerter Nachwuchs in Zukunft durch einen "Kinderguard" begrüßen.

Die SPD in Schwerte möchte, dass in der Kinder- und Jugendhilfe präventive Maßnahmen schneller ergriffen werden können. „Meldungen in den Medien über vernachlässigte Kinder und die damit oft verbundene Kritik an die zuständigen Jugendämter führen nicht dazu, dass Eltern in bestimmten Situationen die Hilfe suchen, die sie nötig hätten“, erläutert SPD-Geschäftsführerin Ursula Meise den Vorschlag der Sozialdemokraten, jeden neuen Nachwuchsbürger der Stadt Schwerte und deren Eltern Hallo zu sagen. Persönlich, durch einen Kinderguard. „Wir wollen die präventiven Maßnahmen im Kinder- und Jugendbereich stärken“, sieht SPD-Chef Dirk Kienitz den Vorteil, durch den persönlichen Kontakt Vertrauen aufbauen zu können.Begrüßung, Hinweise und Information So solle jede Familie, die ein Kind bekommen hat oder mit Kindern zugezogen ist, von Mitarbeitern des Jugendamtes besucht und ein Willkommensgruß überreicht werden. „Parallel erhalten die Eltern Hinweise zu Einrichtungen in Schwerte, die sich für die Kinder- und Jugendhilfe stark machen“, weiß Ursula Meise, dass Informationen über Tagesmütterprogramme, Kindertageseinrichtungen oder Hilfs- und Beratungsangebote vor Ort nicht immer bekannt sind.Hemmschwellen abbauen Die Sozialdemokraten hoffen, dass durch die erste Kontaktaufnahme Hemmschwellen abgebaut werden und sich Eltern bei Schwierigkeiten in der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder rechtzeitig an Jugendamt oder Beratungsstellen wenden. Kienitz: „Der finanzielle Aufwand für ein Willkommensgeschenk ist bei rund 300 Geburten im Jahr nicht hoch. Der Betrag wäre jedenfalls geringer als die Ausgabe, die droht, wenn etwas schief läuft.“SPD fordert Hilfsangebot Da selbst in der Verwaltung bereits Überlegungen angestrengt worden seien, ein auf persönliche Kontakte fußendes Hilfsangebot zu installieren, fordert die SPD, nicht länger zu warten. Ursula Meise: „Wir wünschen uns angesichts der aktuellen Geschehnisse in anderen Städten eine schnelle Umsetzung. Sinn macht es, dass die Kinderguards ihre Arbeit mit Beginn des neuen Jahres aufnehmen.“

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