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Arbeitslosenquote sinkt weiter

SCHWERTE Im mittlerweile zehnten Monat in Folge setzt der Arbeitsmarkt in Schwerte neue Bestmarken. Im Oktober hat die Zahl der Arbeitslosen erstmals seit 1992 die 2000 nach unten Durchschlagen. Insgesamt 1989 Menschen waren im vergangenen Monat auf Arbeitssuche.

Arbeitslosenquote sinkt weiter

Noch vor zwei Jahren, im Frühjahr 2005 gab es 2999 Arbeitslose in der Ruhrstadt. Aus des Arbeitslosenzahlen ergibt sich für Schwerte eine Arbeitslosenquote von 8,1 Prozent, eine weitere Bestmarke, doch nur knapp unter den 8,2 Prozent vom September. Diese Zahlen verdeutlichen, warum Lothar Stilleke von der ARGE und Wolfgang Böllinger von der Arbeitsvermittlung der Agentur für Arbeit nur dezent fröhlich zur Vorstellung der Arbeitsmarktdaten kamen. Stilleke spricht von Stagnation „Die Zahlen sind besser als im Vormonat, aber wir sind soweit, dass man bereits von einer Stagnation sprechen kann“, interpretiert Lothar Stilleke die Entwicklung. Diese abflauende positive Entwicklung ist nach Meinung von Wolfgang Böllinger nicht konjunkturell, sondern jahreszeitlich bedingt. „Jetzt ist die Zeit, in der Betriebe aus den Bereichen Hochbau und Landschaftsbau nicht mehr voll arbeiten können."Stellenabbau durch den Handel Etwas abgemildert wurde dieser Stellenabbau durch den Handel in Schwerte. Die Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft laufen auf Hochtouren, Kassiererinnen und Verkäuferinnen werden händeringend gesucht. Doch auch wenn jetzt die schlechte Zeit für den Arbeitsmarkt kommt, werden die Zahlen den Jahresschnitt nicht mehr aus dem grünen Bereich treiben können. Besonders ein Aspekt freut Lothar Stilleke: „Kompetenz und Erfahrung sind wieder gefragt. Fachpersonal ist gefragt Die Zahl der arbeitslosen Menschen über 50 Jahre ist um ein Drittel zurückgegangen.“ Für qualifizierte Menschen war es ein gutes Jahr. „Fachpersonal ist gefragt“, so Wolfgang Böllinger. Die Experten von der Agentur für Arbeit freuen sich über Unterstützung. In Schwerte hat erstmals eine private Zeitarbeitsvermittlung eröffnet. „An dieses Unternehmen konnten wir schon 20 Leute vermitteln“, so Stilleke.

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