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Alle Wünsche wurden erfüllt

SCHWERTE Den Weg, den ihre Eltern erhofft haben, gehen die I-Männchen 2008: „Alle können in die Grundschule ihres Erstwunsches aufgenommen werden“, weiß Martin Schmolke, Rektor der Lenningskampschule.

Alle Wünsche wurden erfüllt

Die I-Männchen in Schwerte können im kommenden Schuljahr an die Schulen gehen, die sich ihre Eltern für sie gewünscht haben.

Es gebe zwar nach der Abschaffung der Einzugsbezirke „gewisse Verschiebungen“, aber man habe nach der Aufhebung mit mehr gerechnet, betonte Schmolke. Weil deshalb kein Klärungsbedarf bestand, wurde das in dieser Woche geplante Abschlussgespräch zwischen der Stadt und den Grundschulleitungen abgesagt.

Die meisten Abgänge

Die meisten Abgänge aus ihrem Bezirk betreffen offensichtlich die Friedrich-Kayser-Schule in der Stadtmitte. Sie verlor einen Großteil der 20 Kinder, die jetzt aus früher anderen Einzugsbereichen zur Albert-Schweitzer-Schule streben. Ein oder zwei von ihnen – so Rektor Dirk Schnitzler – kämen aber auch von der Heideschule, von der man eigentlich mehr Zuwachs erwartet hatte. Denn für manche Kinder aus Schwerte-Ost könnte der Weg zur Wittekindstraße durchaus näher sein als zur Heidestraße. „Aus der Tradition heraus haben sich die Eltern aber für die Heideschule entschieden“, vermutet Schnitzler. Mit 104 Lernanfängern kann seine Schule vierzügig bleiben.

"Nichts Ungewöhnliches"

Ob auch die Friedrich-Kayser-Schule weiterhin vier Eingangsklassen bildet, kann Rektorin Renate Goeke seriös erst zu Ostern sagen: „Bisher ist nichts Ungewöhnliches passiert.“ Doch noch fehlen die Anmeldungen von rund zehn Eltern aus ihrem früheren Einzugsbereich, die auf die Aufforderung der Stadt bislang überhaupt nicht reagiert haben. Außerdem steht erst im Frühjahr die Schulreife der Fünfjährigen fest, die von den Eltern vorzeitig zum Unterricht geschickt werden sollen. Migranten

Migranten

Bereits jetzt lässt sich aber absehen, dass der Anteil ausländischen Schüler an der Friedrich-Kayser-Schule (2006 fast 46 Prozent) im kommenden Jahr deutlich sinkt. „Es gibt erstaunlich viele Ausländerkinder, die andere Schulen suchen“, erfuhr Schmolke. Denn die Familien hofften, dass ihre Sprösslinge in Klassen mit geringeren Migrantenanteil besser lernen können. An seiner eigenen Schule wird jedes vierte der 80 I-Männchen keinen deutschen Pass haben. Gegen den Statistik-Trend schwimmt die Grundschule Westhofen. Obwohl die Zahl der Sechsjährigen aufgrund der Geburtenentwicklung allgemein um rund 15 Prozent sinkt, verzeichnet sie mit 55 Kindern mehr Anmeldungen als im Vorjahr (47). Dazu tragen acht Fahrschüler aus Wandhofen und sogar aus Hagen-Garenfeld bei. „Solange Platz ist, können wir sie aufnehmen“, erklärt Rektorin Annette Jungholt, der die Eltern mit ihren Wünschen wohl das beste Zeugnis ausstellten: Eine Abwanderung zu anderen Schulen gab es aus Westhofen nicht.

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