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2500 LKW-Ladungen fahren Eisenbahn

SCHWERTE Die Weichen, um weitere 2500 LKW pro Jahr von der Straße zu holen, könnte das Stahl-Service-Center Hövelmann & Lueg stellen. Das Unternehmen im Eisenbahn-Ausbesserungswerk wollte eigentlich seinen Materialtransport auf der Schiene ab 2008 gern auf 120 000 Tonnen im Jahr verdoppeln. Doch der Lokführerstreik hat den Überlegungen vorerst einige Hemmschuhe in den Weg geworfen,

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Unternehmens-Sprecherin Katrin Bauer und Lokführer Arnold Schrimpf auf der frisch überholten Werkslok.

Gut 60 000 t Stahl pro Jahr schiebt die Werkslok in die Hallen des Unternehmens. Schmitz

Alle Voraussetzungen für den umweltfreundlichen Transportweg sind bei Hövelmann & Lueg längst vorhanden. Schienenwege führen nicht nur in die große ehemalige Lokrichthalle, wo die Hochleistungsquerteilanlage für warmgewalztes Material auf Stahlcoils wartet. Auch das Tochterunternehmen Flachform Stahl, das auf das Längsteilen des Materials spezialisiert ist, verfügt über einen Gleisanschluss. Die insgesamt rund drei Kilometer Gleis sind sogar die Heimat für eine eigene kleine Diesellok. Das leuchtend rote Maschinchen schiebt mit seinen 220 PS die vollbeladenen Güterwagen, die von der Deutschen Bahn bis zum Werkstor geliefert werden, direkt in die Produktionshallen.Lok nimmt bis zu neun Loks auf „Wir holen täglich Waggons ab“, pendelt der Produktionsleiter und gelegentlicher Lokführer Arnold Schrimpf (51) zwischen dem werkseigenen, fünfgleisigen Abstellbahnhof und den Hallen hin und her. Bis zu neun Waggons nimmt die Diesellok auf einmal an den Haken. Auf dem ersten fährt immer Lokführer und Rangierer Thorsten Bauer (36) mit, um dem Führerhaus per Funk freie Fahrt zu signalisieren.Spezielle Lokführerprüfung abgelegt Andreaskreuze sichern die Straßenübergänge auf dem Werksgelände, die Lok warnt mit Achtungspfiffen. Und wie Schrimpf haben alle Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb natürlich auch eine spezielle Lokführerprüfung abgelegt. Alles läuft genauso wie beim großen Bruder Deutsche Bahn, von dem die Diesellok einst übernommen worden ist. Im Jahre 1968 bei Jung im Siegerland gebaut, wird die unverwüstliche Maschine von ihrem neuen Arbeitgeber stets fit gehalten. Erst vor wenigen Tagen kam sie frisch überholt auf dem Tieflader vom Lok-TÜV zurück.

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Unternehmens-Sprecherin Katrin Bauer und Lokführer Arnold Schrimpf auf der frisch überholten Werkslok.

Gut 60 000 t Stahl pro Jahr schiebt die Werkslok in die Hallen des Unternehmens. Schmitz

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