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Kreuzung bleibt unter Beobachtung

FDP-Antrag auf dauerhafte Geschwindigkeitsanzeige abgelehnt

Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss am Montag den Antrag der FDP, die nicht im Rat vertreten ist, abgelehnt. Die FDP hatte eine dauerhafte digitale Geschwindigkeitsanzeige auf der Dorstener Straße an der Kreuzung mit Ostring/Südring gefordert. Einig war man sich, dass das Problem dort nicht die Geschwindigkeit sei.

Raesfeld

von Berthold Fehmer

, 12.06.2018
Kreuzung bleibt unter Beobachtung

Deutlich Fahrspuren sieht man auf dem Randstein der Dorstener Straße an der Einmündung zum Südring. Die Engstelle will die Verwaltung auf Anregung der Politik im Auge behalten. © Foto: Berthold Fehmer

Messungen der Polizei und der Gemeinde hatten keine signifikanten Geschwindigkeitsüberschreitungen ergeben, schilderte Ordnungsamtsleiter Markus Büsken. „Da brauchen wir uns nicht hinzustellen“, habe die Polizei nach drei Messungen im vergangenen Jahr mitgeteilt. Das gemeindeeigene Geschwindigkeitsanzeigegerät stelle man an verschiedenen Stellen auf, wo möglicherweise zu schnell gefahren werde. Zuletzt habe es an der Truvenne gestanden, demnächst im oberen Bereich „Hoher Weg“, so Büsken. Gegen eine dauerhafte Aufstellung spreche, „dass die Wirkung nach einer Woche doch deutlich nachlässt“.

Das sah Karl-Heinz Tünte (CDU) genauso. Er habe aber Hinweise erhalten, dass an der nach dem Umbau entstandenen Engstelle der Kreuzung manche Fahrzeuge gezwungen wären, den farblich markierten Bereich des Radwegs zu überfahren.

Wolfgang Schwiederowski (CDU) fügte als Anwohner hinzu, dass bereits beim „Aufpinseln“ ein Fahrzeug über den Bereich gefahren sei, sodass nachgearbeitet werden musste. Auch der Randstein sei im selben Zuge weiß bemalt worden. „Da sind deutlich schwarze Spuren drauf.“

Wenn sich breite Fahrzeuge an der Stelle begegneten, wichen diese oft auf den Radweg aus, sodass hier eine Unfallgefahr drohe. „Wir sind nicht Baulastträger“, antwortete Bürgermeister Andreas Grotendorst, versprach aber: „Wir geben diese Hinweise weiter.“