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„Brejpottspöllers“

Kinder halten das Plattdeutsch lebendig

Erle Wie sich Sprache, Verhaltensweisen und Kleidung im Laufe der Zeit ändern, nahmen „de kläinen und de groaten Brejpottspöllers“ vom Erler Heimatverein am Sonntag in lustigen Sketchen bei Brömmel-Wilms ins Visier. Dabei hatten die jungen Darsteller die Lacher auf ihrer Seite.

Kinder halten das Plattdeutsch lebendig

Mit einzelnen Szenen zeigten die „Brejpottspöllers“ am Sonntag im Sall von Brömmel-Wilms, wie sich Schule im Laufe der Zeit verändert hat. Foto Behler

Zwei Plattdeutsch-Arbeitsgemeinschaften für Schulkinder hat der Heimatverein mittlerweile, „Die kläinen Brejpottspöllers“ sind Kinder im dritten und vierten Schuljahr, Kinder ab dem fünften Schuljahr machen bei den „Groaten“ mit.

Zunächst boten am Sonntag die „Kläinen“ als Mäuse verkleidet ein Stück Lebensphilosophie. Lebenskünstler Frederick zeigte darin seiner Mäusefamilie, worauf es im Leben ankommt: auf schöne Töne und Worte, bunte Farben und Sonnenstrahlen für das seelische Wohl, anstatt nur auf Körner und Nüsse. Auch die gespielten Witze der „Kläinen“ kamen beim Publikum gut an.

Die „Groaten“ stellten in zwei Schulszenen Unterschiede zwischen der Schulzeit früher und heute dar. Während sich vor etwa 80 Jahren die Schülerinnen und Schüler mit ihrer ersten Fremdsprache, dem Hochdeutsch, abmühten, und die gestrenge Lehrerin auf Sauberkeit und Ordnung achtete, verzweifelt diese heute am Jugendjargon und der Nullbockhaltung der Schüler. Die Dialoge für Schule heute hatten die Spieler selbst geschrieben.

Viel gelacht wurde bei der Modenschau der 1950er- und -60er-Jahre. Wo die Modelle als „Flietige Huusfrou“, „Aobsttorte“, „Fromme Helene“ oder „Schlaopmüske“ den Laufsteg betraten. Am Ende gab es viel Applaus. Der Vorsitzende Norbert Sabellek dankte allen Mitwirkenden, besonders auch den vier Betreuern der Laienschauspieler: Ingrid Horstmann, Hedwig Rentmeister, Doris Grunewald und Maria Pass.

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