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Buch von Klaus Werner

Die Femeiche im Laufe der Jahrhunderte

Erle Schon seit Jahren beschäftigt sich Klaus Werner mit der Geschichte der Femeiche in Erle. Jetzt hat der langjährige Vorsitzende des Heimatvereins Erle diese in seinem Buch „Die Femeiche von Erle“ als Chronologie des Baumes niedergeschrieben.

Die Femeiche im Laufe der Jahrhunderte

Klaus Werner präsentiert sein Buch „Die Femeiche von Erle“ vor der außergewöhnlichen Stieleiche. Foto: Katharina Grömping

Zunächst sollte das Buch in Dialogform erscheinen. Praktisch ein Gespräch mit der Eiche. „Ich wünschte, sie könnte sprechen und erzählen, was sie alles erlebt hat“, sagt Werner. Er entschied sich aber für einen Tatsachenbericht. Wichtig war ihm, neue Fakten zu beleuchten, um sich von bereits bestehender Literatur abzuheben. So fand er bei Recherchen heraus, dass neben Kronprinz Friedrich Wilhelm sehr wahrscheinlich viele weitere Adlige die Eiche besucht haben.

„Besonders interessant war für mich auch das Jahrhundert des Kampfes zur Erhaltung des Baumes“, erzählt Klaus Werner. Eines der zahlreichen Kapitel ist allein diesem Thema gewidmet. Werner erzählt auch, dass der Baum zwar sehr verflochten mit dem Leben des Dorfes sei, sich die Erler jedoch nie wirklich darum gekümmert hätten. „Das waren meist Fremde, die den Baum instand gehalten haben. Heute ist es der Kreis Borken.“

295 Seiten
Klaus Werner hat über Jahre recherchiert und auch eine Dialog-Version des Buches so gut wie fertiggestellt. Mit den gesammelten Informationen dauerte der Schreibprozess des Buches noch gute zwei Jahre, bis das Werk mit 295 Seiten und 184 Abbildungen fertiggestellt war. Vieles wurde aus verschiedenen Archivakten zusammengestellt. „Für mich ist die Femeiche nicht nur ein Kulturbaum, sondern ein Denkmal alter westfälischer Rechtsprechung, dort wurde schließlich über Jahrhunderte gerichtet“, verdeutlicht Werner.

Wie alt genau der Baum ist, darüber gibt es keine konkreten Aussagen. „Das kann man von außen auch kaum noch definieren. Deshalb definiere ich ihn über seine Geschichte“, so Werner. Und wenn man diese zurückverfolgt, so könne man daraus schließen, dass sie schon zur Zeit von Karl des Großen an ihrem Platz stand. Mit Sicherheit könne man sagen, dass es sich um „den ältesten Baum nördlich der Alpen handelt“, sagt Klaus Werner.

Unterstützung bei den Arbeiten, die neben des eigentlichen Schreibprozesses noch anfielen, bekam Werner von Tochter Dominique und Sohn Mirco.


50 Exemplare verkauft Werner am 22. und 28. Dezember jeweils von 16 bis 17 Uhr im Heimathaus. Das Buch ist beim Verlag Shaker Media GmbH für 22,90 Euro zu bekommen.

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