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Naturfotograf

Das Verschwinden der Rebhühner

Erle Heinz Nienhaus ist seit vielen Jahren begeisterter Naturfotograf und hat dafür bereits viele Reisen rund um den Globus unternommen. Gerne fotografiert er auch „vor der Haustür“ – doch in den letzten Jahren stimme ihn besonders eine Entwicklung „traurig“.

Das Verschwinden der Rebhühner

Rebhühner hat der Naturfotograf Heinz Nienhaus zuletzt vor einigen Jahren in Erle fotografieren können. Laut Nienhaus scheinen sie komplett aus der heimischen Natur verschwunden zu sein. Foto: Heinz Nienhaus

Beim Fotovortrag im Saal von Brömmel-Wilms zeigte Nienhaus am Sonntag schöne und interessante Bilder aus der heimischen Natur. Rund 70 Besucher verfolgten den Vortrag, zu dem der Heimatverein Erle Nienhaus eingeladen hatte. Spezielle Schmetterlinge wie der „Braune Bär“, Käfer und Vögel der Heimat wurden von Nienhaus gezeigt und erläutert.

Technik, Geduld und Glück

Um so brillante Fotos schießen zu können benötigt der Fotograf eine geeignete Ausrüstung, viel Geduld und manchmal auch eine Portion Glück, wie Nienhaus selber sagt. Das Ergebnis sind Aufnahmen, die auch recht winzige Tiere in einem guten Licht, in ihrer Schönheit und in einem Format präsentieren, wie es der ahnungslose Spaziergänger kaum zu sehen bekommt.

Die gezeigte Artenvielfalt bei den Tag- und Nachtfaltern, den Käfern, den Singvögeln und Greifen dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei vielen Arten ein großer Schwund zu verzeichnen ist, so Nienhaus. Er wies bei einigen präsentierten Tieren darauf hin, dass er diese zuletzt vor einigen Jahren in Erle fotografiert habe.

So scheinen laut Aussage von Nienhaus etwa Kiebitz, Feldlerche oder auch das Rebhuhn komplett aus den heimischen Gefilden verschwunden zu sein. Das stimme ihn traurig. So mancher Naturfreund im Saal stimmte ihm da zu.

Europaweit ist beispielsweise der Bestand der Rebhühner seit 1980 um 94 Prozent zurückgegangen. Der Deutsche Jagdverband hatte deshalb das Jahr 2016 zum „Jahr des Rebhuhns“ erklärt, um auf die kritische Lage aufmerksam zu machen.

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