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Schnelles Internet in Olfen

Wie der Netzausbau in Olfens Außengebieten vorangeht

Olfen In den Neubaugebieten, in Vinnum, in Eversum und Bereichen der Stadt gibt es schnelles Internet. Nur in den Außenbereichen Olfens dauert das Versenden von Mails noch sehr lange. Eine Verbesserung ist aber nun in Sicht.

Wie der Netzausbau in Olfens Außengebieten vorangeht

In Nordkirchen haben Bauern pfurchen gepflügt. Dort wurden dann anschließend Glasfaserkabel eingelassen Foto: Foto: Karim Laouari

Schnelles Internet wird immer wichtiger. Doch in den Außenbereichen ist das schnelle Surfen noch nicht möglich. Um dies zu ändern hat sich vor einigen Monaten ein Arbeitskreis in Olfen gegründet. Dieser ist nun einen großen Schritt weiter.

„Rund 75 Prozent der Olfener im Außenbereich haben ihr Interesse bekundet“, so Bernhard Brüse, Mitglied im Arbeitskreis schnelles Internet für den Außenbereich, auf Anfrage der Redaktion. Der Arbeitskreis habe mehrere Unternehmen für schnelles Internet angeschrieben. Brüse: „Die Olfenkom und Muenet haben ihr Interesse für den Ausbau bekundet.“

Wer jetzt nicht aktiv wird, bekommt später kein schnelles Netz

Mit beiden habe man erste Gespräche geführt. Das Unternehmen Muenet ist unter anderem beim Ausbau des Internets im Außenbereich von Nordkirchen tätig. Brüse erklärte, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Wie er sagt, rechne man zurzeit mit 300 Anschlüssen.

„Wir sind dabei alle Bewohner im Außenbereich, die noch kein Interesse bekundet haben, persönlich anzusprechen.“

Denn wer im Außenbereich schnelles Internet haben wolle, müsse nun auf den Zug aufspringen. Brüse: „Später ist schnelles Internet dann nicht mehr möglich.“

Kosten von 2500 Euro

Wie Bernhard Brüse erklärt, würden die Kosten für einen Anschluss bei rund 2500 Euro liegen. „Sollte zum Beispiel für die Hofstelle ein weiterer Anschluss geschaffen werden, würde dieser 1000 Euro kosten.“ Dann könne man ein zusätzliches Leerrohr in den Graben legen.

Bernhard Brüse geht davon aus, Mitte Mai eine Entscheidung über den Anbieter zu treffen. Brüse: „Wenn die Preise alle auf dem Tisch liegen und wir die genaue Anzahl der Interessenten haben, treffen wir als Arbeitskreis eine Entscheidung.“

Der künftige Partner müsste dann die Tiefbauarbeiten entlang der Straßen und Wirtschaftswege öffentlich ausschreiben. „Der Partner wird aber nur bis zu den Grundstücksgrenzen aktiv“, so Bernhard Brüse.

Für die Arbeiten bis zur jeweiligen Hofstelle müssten die Eigentümer sorgen. Brüse: „Dies kann in Eigenleistung geschehen.“ Möglich sei auch, dass der Grundstückseigentümer die Arbeiten an ein Unternehmen vergibt.

Arbeiten im Herbst



Noch werden einige Monate ins Land ziehen, bis es auch im Außenbereich schnelles Internet gibt.

Brüse: „Ich denke, die ersten Tiefbauarbeiten werden wohl im Herbst durchgeführt.“ Im kommenden Jahr könnte dann schnelles Internet möglich sein.

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