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Rettung aus Datteln

OLFEN Lange genug hat es gedauert. Doch nun scheint endlich eine Lösung für den Rettungsdienst in Olfen gefunden. Wie sieht die angestrebte Vereinbarung zwischen den Kreisen Coesfeld und Recklinghausen aus?

Rettung aus Datteln

Der Rettungswagen aus Datteln auf dem Weg zum Einsatz in Olfen.

Die Steverstadt soll künftig von der Rettungswache Datteln mit versorgt werden. Von dort sind die Eintreffzeiten der Rettungswagen für die meisten Teile Olfens kürzer als von der Wache in Lüdinghausen.

Vereinbarung vorbereitet

Der Kreis Coesfeld hat mit dem Kreis Recklinghausen und der Stadt Datteln eine entsprechende öffentlich-rechtliche Vereinbarung vorbereitet. Sie bedarf noch der Zustimmung der Bezirksregierung, weil es sich um eine kreisübergreifende Kooperation handelt. Außerdem muss die Angelegenheit noch mit den Krankenkassen als den Kostenträgern besprochen werden. Allerdings gibt es bereits eine grundsätzliche Zustimmung.

Im nächsten Jahr

Die Vereinbarung soll im nächsten Jahr in Kraft treten. Einen genauen Zeitpunkt konnte Christoph Hüsing, Pressesprecher des Kreises Coesfeld, allerdings gestern noch nicht nennen. Der für die Versorgung Olfens notwendige Rettungstransportwagen (RTW) ist in Datteln bereits vorhanden. Die angestrebte Vereinbarung sieht unter anderem folgendes vor:

  • Der Kreis Coesfeld stellt der Stadt Datteln für die teilweise rettungsdienstliche Versorgung der Stadt Olfen drei Rettungsassistenten zur Verfügung und bezahlt sie. Die Stellen werden ausgeschrieben. Die Kosten für den Kreis betragen 100 000 bis 110 000 Euro pro Jahr.
  • Zusammen mit den vom Kreis Coesfeld zur Verfügung gestellten Rettungsassistenten und dem in Datteln vorhandenen Personal wird neben einem rund um die Uhr eingesetzten RTW der zweite dort stationierte RTW vom bisherigen Tagesdienst an fünf Werktagen wöchentlich auf dann 16 Stunden täglich an sieben Tagen pro Woche verstärkt.
  • Unter diesen Voraussetzungen sehen der Kreis Recklinghausen und die Stadt Datteln eine ausreichende Bediensicherheit zur Mitversorgung von Olfen gegeben.
  • Die Zusammenarbeit mit Datteln wird zunächst auf ein Jahr befristet. In dieser Zeit soll geprüft werden, ob die erwarteten Verbesserungen für Olfen tatsächlich erreichbar sind.

Über diesen Stand der Dinge informierte die Kreisverwaltung den Kreisausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung in dessen Sitzung am Montag.

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