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Umgehungsstraße in Olfen

Das ist der Favorit des Kreises für die neue Umgehungsstraße

Olfen Die Umgehungsstraße K9n zwischen B236 und Eversumer Straße gibt es schon. In Richtung B58 ist eine weitere Umgehungsstraße vorgesehen. Nun hat der Kreis sich für eine Streckenführung entschieden. Die Stadt Olfen hat allerdings einen anderen Favoriten.

Das ist der Favorit des Kreises für die neue Umgehungsstraße

Neben der Brücke an der Füchtelner Mühle soll eine weitere Brücke den Verkehr entlasten. Foto: Foto: Theo Wolters

Der Kreis schlägt der Politik die Variante 1 für den Bau der K8n vor. Die neue Straße soll demnach an die K9n an der Eversumer Straße anschließen und nach der Stever auf die Kökelsumer Straße zwischen dem Campingplatz und dem Hof Ellertmann münden. Es soll eine neue Brücke über die Stever gebaut werden. Der restliche Teil der Kökelsumer Straße soll bis zur B58 ausgebaut werden.


Variante 1:

Das ist der Favorit des Kreises für die neue Umgehungsstraße

Das ist die Variante, die der Kreis bevorzugt. Diese Trasse ist eine ortsnahe Variante. Südlich wird die K 8n in diesem Fall an den Knotenpunkt zwischen K 9AN5.1 und Eversumer Straße angeschlossen und bis zur Kökelsumer Straße (K 8) fortgeführt. Auf diese trifft die K 8n nördlich der Füchtelner Mühle. Die neue Trasse quert die Stever ca. 600 m westlich der Füchtelner Mühle, Somit muss zur Realisierung dieser Variante eine Brücke von ca. 110 m Länge errichtet werden. Ein fahrbahnbegleitender Radweg ist auf ganzer Länge vorgesehen. Die Gesamtlänge der Trasse beträgt 4.650 m. Quelle: Kreis Coesfeld Foto: Geschwinder, Sabine

Der Kreis stellt die Pläne und die Gründe für die Variante 1 bei einer gemeinsamen Sitzung des Rates der Stadt Olfen, der Bauausschüsse Lüdinghausen und des Kreisausschusses am Mittwoch, 25. April, um 18 Uhr in der Stadthalle vor.


Verschiedene Vorteile

Wie der Kreis in der Vorlage zur Sitzung mitteilt, gebe es mehrere Gründe für die Variante 1. So werde der Ortskern Olfen effektiv entlastet, es sei auch die kostengünstigste Variante. „Es wird auch ein großer, zusammenhängender Wald verschont“, heißt es in der Vorlage.

Dies wäre bei anderen Varianten nicht geschehen. Untersucht wurde auch eine mögliche Streckenführung durch den Bereich des ehemaligen Munitionsdepots, die ohne eine neue Brücke auf die B58 münden würde.

Wie der Kreis mitteilt, habe sich in diesem Bereich eine Uhu-Population angesiedelt, die schwer umzusiedeln sei. Zudem müsse man bei dieser Streckenführung viel Wald in Anspruch nehmen.


Variante 2:

Das ist der Favorit des Kreises für die neue Umgehungsstraße

Die zweite Variante der westlichen Umgehungsstraße für Olfen geht von der Eversumer Straße (K9) ab. Auch in diesem Fall dient die K9 AN5.1 als Zubringer, allerdings liegen zwischen dem Knotenpunkt der K9 AN5.1 / Eversumer Straße und dem Knotenpunkt K8n / Eversumer Straße ca. 250 m. In diesem Bereich wird die Eversumer Straße als Verbindung der beiden Olfener Umgehungsstraßen genutzt. Die Trasse der Variante 2 erfordert eine Querung der Stever. Rund 1.000 m flussaufwärts der Stever muss eine ca. 110 m lange Brücke errichtet werden. Ein fahrbahnbegleitender Radweg ist auf ganzer Länge vorgesehen. Die Gesamtlänge der Trasse beträgt 5.100 m (ohne Anschlüsse). Zum nördlichen Anschluss wurde bei dieser Variante der gleiche Punkt der Eversumer Straße (K8), wie bei der Variante 1 gewählt. Quelle: Kreis Coesfeld Foto: Geschwinder, Sabine

Entlastung für Seppenrade

Durch die neue Straße soll nicht nur der Ortskern von Olfen, sondern auch der Lüdinghausener Ortsteil Seppenrade entlastet werden. „Eine leistungsfähige Entlastungsstraße zwischen der K9 (Eversumer Straße) und der B58 ist für den Kreis Coesfeld und die Region von großer Bedeutung“, so der Kreis.

Diese Straße solle künftigen Auto- und Schwerlastverkehr bei Fertigstellung der B474n in Waltrop und Datteln in Richtung Münsterland an Olfen und Seppenrade vorbeiführen.

Andere Variante

Die Verwaltung der Steverstadt hat in den letzten Monaten immer deutlich erklärt, man würde die Variante 3 ohne ein neues Brücken-Bauwerk favorisieren. „Bei der Sitzung wird der Rat der Stadt Olfen keine Entscheidung fällen, sondern den Bericht des Kreises lediglich zur Kenntnis nehmen“, so Bürgermeister Wilhelm Sendermann auf Anfrage. Man wolle die Meinung der Bürger bei der Informationsveranstaltung erfahren.

Sendermann: „Die Fraktionen werden beraten, eine Entscheidung in einer späteren Sitzung treffen.


Variante 3:

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Die dritte Möglichkeit einer westlichen Umgehungsstraße Olfen als K8n, zweigt an der gleichen Stelle wie die Variante 2 von der Eversumer Straße (K9) ab.Anders als bei den bereits beschrieben Varianten, mündet das nördliche Ende nicht in der Kökelsumer Straße, sondern trifft auf die Bundesstraße 58.Die Bundesstraße 58 (B 58) ist eine Fortsetzung der Niederländischen N271 und verläuft in Deutschland von der Stadt Straelen bis nach Beckum. Auf ca. 150 km Länge dient sie als Zubringer zu den Bundesautobahnen BA57, BA3, BA31, BA43, BA1 und BA 2. Somit hat sie eine überregionale Bedeutung für den Großraum Olfen. Ein fahrbahnbegleitender Radweg ist auf ganzer Länge vorgesehen. Die Gesamtlänge der Trasse beträgt 4.500 m. Die Stever wird im Trassenverlauf nicht gequert. Quelle: Kreis Coesfeld Foto: Geschwinder, Sabine

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