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Pflanzaktion von Heimatverein und Stadt Olfen

Darum haben viele Olfener Familien am Samstag Linden gepflanzt

Olfen Die Pflanzaktion des Heimatvereins und der Stadt ist und bleibt beliebt. Viele Familien nahmen am Samstag wieder daran teil – jede aus einem anderen Grund.

Darum haben viele Olfener Familien am Samstag Linden gepflanzt

Die Billermanns haben jetzt auch einen Familienbaum – wie viele andere Familien nahmen sie am Samstag an der Pflanzaktion des Heimatvereins und der Stadt Olfen teil. Foto: Antje Pflips

Mehr als 100 Personen haben am Samstag an der Wetterschutzhütte einen eigenen Familienbaum gepflanzt. Mit Harken, Spaten und Gießkannen rückten sie an, um an ihren persönlichen Baum eigenhändig den letzten Krumen Mutterboden anzuhäufeln. So sehr ins Schwitzen gerieten die Baumpaten dennoch nicht, denn der Bauhof hatte zuvor die Bäume bereits im Pflanzloch versenkt. Doch es stand noch nicht fest, an welchem Platz nun das eigene Gewächs stehen wird.

Darum haben viele Olfener Familien am Samstag Linden gepflanzt

Die Suche nach dem eigenen Baumschild

Jürgen Jakobi vom Heimatverein hatte die Bäume mit Nummern versehen, die vor der Aktion gezogen wurden. Infrage kamen die Standorte auf der Alten Fahrt ab dem ehemaligen Kanalstadion, den Weg hinunter zur Stever und am Steverstrand entlang. 29 Linden waren es, doch es hätten noch mehr sein können – die Liste der Anmeldungen war weitaus größer. Die Baumpflanzaktion von Heimatverein und Stadt Olfen ist sehr beliebt und die Bäume begehrt. „Bald schon müssen wir uns wieder neue Stellen überlegen“, führte Bürgermeister Sendermann bei seiner Begrüßung aus. Er hoffe, dass die Familienbäume lange leben und kräftig wachsen und dadurch das Stadtbild verbessern und verschönern. Schon jetzt gibt es für die nächste Pflanzaktion bereits mehrere Interessenten.

Anstoßen auf den Baum

Aus ganz unterschiedlichen Gründen machten sich die Familien zu dieser Pflanzaktion auf den Weg. Uta und Markus Billermann setzten ihren Baum anlässlich ihrer Silberhochzeit. Alle vier Kinder, die Freundin und Paul, der Hund verfolgten die Arbeiten. Anschließend trug Mutter Uta noch Wissenswertes zur Linde vor.

Doch nicht nur der Baum wurde begossen, sondern auch die neuen Besitzer krönten ihre Aktion mit einem Gläschen Sekt. Harald Eller und Ehefrau Sabine mit Tochter Carina stießen an auf ein langes Baumleben. „Es war ein Geschenk meiner Frau zu meinem Vorruhestand am 1. Juni“, erklärte Eller. Bereits im letzten Jahr hatte sich die Familie angemeldet. Sie wohnt seit fünf Jahren in Olfen und fühlt sich hier sehr wohl. Harald und Christiane Zingler schenkten den Baum ihrem Sohn Holger und seiner Familie mit Nadine und Til. „Das ist eine tolle Aktion“, bescheinigte Zingler dem Heimatverein und der Stadt. „Wir hätten uns bestimmt auch gemeldet. Aber jetzt haben wir ja einen Baum. Der steht hier oben auch richtig gut“, meinte Holger Zingler. Regelmäßig wollen sie nach ihrer Linde schauen. Hund Ole hat den Auftrag, für die Düngung zu sorgen.

So war die Pflanzaktion in Olfen

Holger, Nadine und Til Zingler bekamen den Baum von Harald und Christiane Zingler (r.) geschenkt.
Leonie Behr zeigt stolz die Tafel für den Familienbaum.
Die Baumschilder wurden individuell gestaltet.
Am Steverstrand wurden auch einige Linde gepflanzt.
Holger, Nadine und Til Zingler bekamen den Baum von Harald und Christiane Zingler (r.) geschenkt.
Die Suche nach dem eigenen Baumschild.
Bürgermeister Wilhelm Sendermann begrüßte an der Wetterschutzhütte die Baumpflanzer und ihre Familien.
Familie Billermann hat nun auch einen Familienbaum.
Uta Billermann (r.) hatte Daten und Fakten über die Linde zusammengetragen und trug diese ihrer Familie vor.
Baumbesitzer bei der Arbeit.
Ein Prösterchen auf den Baum: Harald Carina und Sabine Eller stoßen auf ihren Baum an der Alten Fahrt an.

Alle Linden wurden mit kreativen Schildern versehen. Die Familien konnten entscheiden, was auf der Edelstahlplakette stehen soll. Einige wählten nur den Familiennamen, andere zählten alle Familienmitglieder auf, wieder andere wählten einen Spruch oder versahen ihr Schild mit einem Herzen. Nach der „Arbeit“ lud der Heimatverein zu Getränken und Grillwurst an der Schutzhütte ein.

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