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Einbrüche in Lünen

Zahl der Taten hat sich im ersten Quartal 2018 fast verdoppelt

LÜNEN Die Polizei hat neue Zahlen aus der Einbruchstatistik mitgeteilt. Die Entwicklung in Dortmund und Lünen klafft überraschend stark auseinander.

Zahl der Taten hat sich im ersten Quartal 2018 fast verdoppelt

Ein Einbrecher hebelt eine Kellertür auf. Dies ist nur eine gestellte Szene. Doch zahlreiche Straftaten dieser Art sind Realität. Foto: dpa

Nur einen Tag, nachdem Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns und Polizeipräsident Gregor Lange die seit Monaten geplante Ordnungspartnerschaft von Stadt und Polizei im Rathaus schriftlich besiegelt und vor der Presse einmal mehr über den Unterschied zwischen objektiver und subjektiv gefühlter Sicherheit geredet haben, flatterte unserer Redaktion am Donnerstag (19. April) eine Pressemitteilung der Polizei Dortmund ins Haus.

Zweitniedrigster Wert seit 2014

Danach hat sich in Lünen im ersten Quartal dieses Jahres die Zahl der Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 115 Fällen nahezu verdoppelt. Das sei aber, nach dem absoluten Tiefstand von 60 Fällen im vergangenen Jahr, immer noch der zweitniedrigste Wert der letzten vier Jahre, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage unserer Redaktion.

In den Jahren 2014 bis 2017 seien der Polizei in Lünen 157 Wohnungseinbrüche, danach 135 und anschließend 145 Taten (jeweils 1. Quartal) angezeigt worden. Ganz anders als in der Lippestadt fallen die Zahlen für die Nachbarstadt Dortmund aus. Dort ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30,84 Prozent auf 628 im gesamten Stadtgebiet gesunken.

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Dazu zitiert die Polizei Dortmund ihren Präsidenten Gregor Lange in der Pressemitteilung so: „Die Entwicklung in Dortmund ist natürlich sehr positiv. Trotz dieses Trends und in Anbetracht der Entwicklung in Lünen werden wir weiterhin mit voller Kraft die Bekämpfung des Wohnungseinbruches vorantreiben.“

Möglicherweise mobile Bande

Das bekräftigte auch der Polizeisprecher im Gespräch mit unserer Redaktion. Angaben zu etwaigen Gründen, warum die Zahl der Einbrüche so drastisch gestiegen ist, machte er keine: „Möglicherweise ist eine mobile Einbrecherbande in Lünen unterwegs gewesen.“ Gleichwohl betonte der Sprecher, dass Lünen rein statistisch (objektiv) gesehen, „kein Hort der Kriminalität“ ist.

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