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Die Lüner Teams in der Bezirksliga 8

Wethmar verhilft Union zum Ligaverbleib – Die Ergebnisse

Wethmar/Brambauer Bezirksligist Westfalia Wethmar ermöglicht nach starker erster Hälfte in Lüdinghausen der Union noch ein 3:3 (1:3) und so den Klassenerhalt. Zwei Traumtore haben am Samstag dem BV Brambauer nicht gereicht, um in Overberge zu gewinnen. Zudem blieb ein Topstürmer torlos.

Wethmar verhilft Union zum Ligaverbleib – Die Ergebnisse

Wethmars Kevin Coerdt (l.) wurde bei Union Lüdinghausen vor dem 3:3 verabschiedet. Foto: Bernd Warnecke

Union Lüdinghausen – Westfalia Wethmar 3:3 (1:3)

Bülent Kara, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Union Lüdinghausen, war am Sonntag nach dem 3:3-Remis gegen Westfalia Wethmar einfach nur platt. Der Punkt reichte zum Klassenerhalt. Hauchdünn. „Wir sind alle befreit, haben das Unentschieden verdient geschafft. Es ist schon ein harter Job, wenn man an der Linie steht“, sagte Kara nach Abpfiff einer spannenden Partie, die mit einer schönen Geste startete.

Vor dem Anpfiff verabschiedete Lüdinghausen nicht nur aktuelle Spieler, sondern auch die Coerdt-Brüder Kevin und Robin, die die Union bereits in der Winterpause verließen. Direkt nach dem Anpfiff zeigte Wethmar, dass keine Manipulationsvorwürfe aufkommen sollten. Nach schöner Kombination über Till Kowalski spitzelte Kevin Coerdt den Ball mit dem ersten Angriff ins Netz (3.).

Auch bei Union saß gleich der erste Angriff. Nach Pass von Andreas Kahlkopf war Pierre Kuczubik durch und überwand Maik Müller zum 1:1 (11.). Die Freude währte nur kurz. Praktisch im Gegenangriff traf der von Trainer Rolf Nehling zum rechten Verteidiger umfunktionierte Christian Wantoch von Rekowski nach doppeltem Doppelpass mit Kowalski zum 1:2 (12.). Wethmar war danach klar die bessere Mannschaft, kombinierte vorwiegend schnell über die rechte Seite. Als Tim Heptner sogar auf 3:1 für Wethmar erhöhte, sanken bei Union schon die Köpfe. Unions Coach Bülent Kara nahm Masar Musiqi, der wegen Meckerns die Gelbe Karte sah, vom Platz.

Die Nerven lagen blank. Bei einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters – ein Einwurf hätte eigentlich Union zugesprochen werden müssen – kassierte Musiqi auf der Bank noch die Ampelkarte. Schöpf bestätigte, noch am Ball gewesen zu sein, Kowalski warf den Einwurf ins Aus und Musiqi meckerte – Platzverweis. (43.).

Ein völlig anderes Bild gab es in Halbzeit zwei. Union versuchte es mit der Brechstange. Kahlkopf schoss knapp drüber (46.). Auf der Gegenseite vergaben Schöpf (53.) und Heptner (56.). Als Schöpf wegen Nachtretens mit Rot vom Platz musste, hatte Union Oberwasser. Nach Kahlkopfs Tor zum 2:3 (63.) peitschte sich Union nach vorne und wurde kurz vor Schluss belohnt. Miguel Schürmann traf aus dem Gewühl noch zum Ausgleich, der den Klassenerhalt bedeutete (87.). In der Nachspielzeit sah Kahlkopf wegen groben Foulspiels noch die Rote Karte. „Wir haben zu viele Chancen liegengelassen. In der zweiten Halbzeit muss sich Heptner eigentlich die Krone aufsetzen“, so Rolf Nehling nach dem Spiel.

Teams und Tore
Union: Rudolph - Musiqi (37. Hüser), Roters, Hönig (46. Krüger), Voll, Kahlkopf, Koczubik, Schürmann, Hüsken, Sander (67. Salkovic), Autering
TWW: Müller - R. Coerdt (67. Küchler), Holz, Quiering, K. Coerdt, Kowalski, Wantoch von Rekowski, Schöpf, Heptner, Osterholz (68. Podszuck), Stork
Tore: 0:1 K. Coerdt (3.), 1:1Koczubik (11.), 1:2 von Rekowski (12.), 1:3 Heptner (23.), 2:3 Kahlkopf (63.), 3:3 Schürmann (87.)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte Musiqi (44.) wegen Meckerns, Rote Karte Schöpf (71.) wegen Nachtretens, Rote Karte Kahlkopf (90.+1) wegen groben Foulspiels

FC Overberge – BV Brambauer 3:3 (1:2)

Am Ende konnten beide Trainer mit dem Ergebnis leben. 3:3 trennte sich der Fußball-Bezirksligist BV Brambauer am Samstag vom FC Overberge. Der Overberger Ausgleich fiel allerdings erst kurz vor dem Abpfiff – durch einen, laut BVB-Trainer Jascha Keller, „lächerlichen Strafstoß“.

Die Hausherren erwischten den besseren Start in die Partie, gingen früh nach einem Sololauf von Nils Rösener in Führung (10.). „Am Anfang haben wir schwer ins Spiel gefunden“, gestand Keller. Die Brambaueraner berappelten sich allerdings schnell, wandelten den Rückstand noch vor der Pause in eine 2:1-Führung um. Im Fokus: Daniel Berger, der einen sehenswerten Doppelpack erzielte. Den Ausgleich besorgte er mit einem Fernschusstreffer (16.), in Führung brachte „Bergo“ seine Jungs mit einem direkt verwandelten Freistoß (22.). „Man muss schon sagen, der Berger hat einen goldenen linken Fuß. Die Tore waren Weltklasse“, sagte Overberges Trainer Daniel Frieg nach dem Spiel. Zum Sieg reichte es dennoch nicht – auch weil Brambauer in der zweiten Halbzeit allmählich die Kräfte schwanden. „Bei der Hitze wurde die Defensivarbeit vernachlässigt, unsere Energiespeicher waren leer“, sagte Keller.

Aus einem Gewühl heraus glich Denis Celiktas für die Overberger aus (55.). Der eingewechselte Arkadi Daunhauer besorgte jedoch elf Minuten vor Schluss abermals die Führung für den BVB. Vorlagengeber war in dieser Szene Marvin Schuster, der in Overberge doppelt Pech hatte und leer ausging. „Ein reguläres Tor wird wegen Abseitsposition nicht gegeben, in der zweiten Halbzeit trifft er den Pfosten“, sagt Keller. Somit bleibt Schuster bei 31 Saisontoren, die am Ende trotzdem den Gewinn unserer RN-Torjägerkanone bedeuten.

„Für Marvin tut es mir natürlich auch leid. Wir haben oft versucht, ihn zu finden aber am Ende hat immer ein letztes Bisschen gefehlt“, sagte Doppeltorschütze Berger über seinen Kumpel. Den Ausgleichstreffer zum 3:3-Endstand besorgte Sebastian Placzek drei Minuten vor dem Ende – per Strafstoß. „Das war eine Schwalbe“, ärgerte sich Keller danach. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte. Der BVB hat zum Saisonabschluss seine Serie ausgebaut und kassierte in den vergangenen 14 Spielen nur eine Niederlage.

Teams und Tore
FCO: Kloß – Aktas, Haurand, Morsel (73. Gülpinar), Gül, Leest (22. Ergün), Ayyildiz, Rösener, Wahle, Celiktas (67. Eren), Placzek
BVB: Schaub – Diekmann, Peter (46. Klemt), Ersoy, Christal, Fluder, Berger, Coers (60. Schawaller), Schuster, Rimkus, Stolzenhoff (46. Daunhauer)
Tore: 1:0 Rösener (10.), 1:1 Berger (16.), 1:2 Berger (22.), 2:2 Celiktas (55.), 2:3 Daunhauer (79.), 3:3 Placzek (87./FE)

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