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Die Ergebnisse aus der Bezirksliga 8

TWW feiert nächsten Heimsieg / BVB ohne Keeper

Brambauer/Wethmar Nach dem 7:1-Sieg gegen Unna in der Vorwoche zeigte Wethmar wieder ein Offensivspektakel gegen den FC Overberge. Das Ergebnis hätte aber auch höher ausfallen können. Bittere Pleite für den BV Brambauer beim Spitzenreiter. Erst musste ein Feldspieler zwischen die Pfosten, dann erwischte es den BVB eiskalt.

TWW feiert nächsten Heimsieg / BVB ohne Keeper

Robin Coerdt erzielte nach nur einer Minute den ersten Treffer und konnte zwei weitere Tore vorbereiten. Foto: Foto: Goldstein

TuS Westfalia Wethmar – FC Overberge 4:0 (2:0)

Fußball-Bezirksligist TuS Westfalia Wethmar hat sein Spiel am Sonntag gegen den FC Overberge mit 4:0 gewonnen. Nach nur einer Minute brachte Robin Coerdt seine Mannschaft in Führung. Vorausgegangen war ein Querpass durch den Strafraum von Tim Heptner zu Coerdt, der ins lange Eck traf.

Den Gästen aus Overberge merkte man an, dass einige Stammkräfte fehlten. Offensiv kam wenig vom FCO. TWW-Keeper Maik Müller verlebte einen ruhigen Nachmittag. Die Grün-Weißen versuchten nachzulegen. Nach einem Steilpass von Kevin Coerdt auf Till Kowalski tauchte Kowalski frei vor FCO-Schlussmann Dominik Kloß auf, doch scheiterte mit seinem Versuch (22.). Kurz vor der Pause traf Tim Heptner zum erlösenden 2:0. Nach Vorarbeit von Kowalski und Robin Coerdt stand Heptner frei vor dem Tor und brauchte das Spielgerät nur noch einzuschieben (43.).

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gäste auch mal vor dem Tor, doch der Schuss von Samet Ayyildiz aus 16 Metern ging knapp am Tor vorbei (56.). Ansonsten spielten weiterhin nur die Jungs vom Cappenberger See. Nach einer Vorlage von Kowalski hatte Heptner wieder keine Mühe, aus kurzer Distanz den Ball im Tor unterzubringen – 3:0 (58.). Der Gastgeber drehte für eine kurze Zeit nochmal auf. Patrick Schöpf verfehlte mit einem Volleyschussversuch nur knapp das Tor (60.). Nach einer Flanke von Robin Coerdt setzte Kowalski mit einem Kopfballtor den 4:0-Endstand (61.).

Das Ergebnis hätte vor allem in der zweiten Hälfte höher ausfallen können. Der eingewechselte Maik Küchler legte zu Christian Wantoch von Rekowski, doch dieser setzte seinen Schuss zu hoch an (79.). Küchler versuchte es aus knapp 20 Metern, doch Kloß parierte (84.). Kurz vor dem Ende wurde Rafael Felsberg mit Gelb-Rot wegen wiederholtem Foulspiels vom Platz gestellt. „Das Ergebnis sagt alles. Es hätte auch noch höher ausfallen können“, sagte FCO-Trainer Daniel Frieg. Sein Gegenüber Rolf Nehling war froh: „Wir haben einige Chancen liegen gelassen. Hinten haben wir so gut wie nichts zugelassen. Fußballerisch war das teilweise gut. Ich bin zufrieden.“

Teams und Tore
TWW: Müller – Quiering, R. Coerdt, K. Coerdt (69. Wantoch von Rekowski), Kowalski, Schöpf, Mantei (32. Podszuck), Felsberg, Kösling, Heptner (78. Küchler), Stork
FCO: Kloß – Aktas, Morsel, Dumanli (70. Zerning), Ayyildiz (74. Schulz), Celiktas, Wahle, Nowack (46. Huysal), Gülpinar, Ergün, Placzek
Tore: 1:0 R. Coerdt (1.), 2:0 Heptner (43.), 3:0 Heptner (58.), 4:0 Kowalski (60.)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot gegen Rafael Felsberg wegen wiederholten Foulspiels (87.)

SuS Kaiserau – BV Brambauer 3:0 (0:0)

Beim souveränen Tabellenführer SuS Kaiserau musste der BV Brambauer eine 0:3-Schlappe hinnehmen. Die Bezirksliga-Fußballer zeigten am Sonntagabend vor dem ersten Gegentreffer eine ordentliche Leistung.

Die Ausgangslage hätte für den BV besser sein können. Zwar saß beim SuS Top-Stürmer Timo Milcarek nur auf der Bank, Brambauer erwischte es personell aber ebenfalls. Stammkeeper Marcel Schaub musste absagen, Ersatz war nicht in Sicht. So stand beim Anpfiff Joel Razanica, sonst auf der Sechs beheimatet, zwischen den Pfosten. Er machte seine Sache über 90 Minuten hinweg gut.

Schnell entwickelte sich eine intensive Partie, die von zwei taktisch sehr aktiven Trainern bestimmt wurde. Große Torchancen waren in Durchgang eins jedoch Mangelware. Kaiserau hatte zumeist den Ball, Brambauer arbeitete mit seiner Defensive sehr geordnet dagegen. Für den SuS hatten bei einem Gewühl im Gäste-Strafraum gleich mehrere Spieler die Chance (10.), für Brambauer setzte Marvin Schuster einen Ball neben den Pfosten. Vor der Pause parierte Razanica noch stark gegen Henri Böcker.

Ähnlich ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Dem BV ging nach der Auswechslung von Sechser Enrico Christal (Übelkeit) die Ordnung allmählich abhanden, Kaiserau schlug nach einer Stunde eiskalt zu. Julian Kropp tauchte völlig frei vor Razanica auf, der dieses Mal machtlos war. Nur zwei Minuten später herrschte immer noch Chaos in der BVB-Abwehr. Kropp bedankte sich mit seinem zweiten Treffer (62.). Der BV schwamm noch wenige Minuten, legte dann aber den Vorwärtsgang ein. Zwar näherte sich Brambauer immer wieder der gefährlichen Zone, oft verhinderten technische Fehler aber konkrete Torgefahr. „Wir kriegen die entscheidenden Bälle nicht an den Mann“, brüllte BV-Trainer Jascha Keller schon während der Partie. Kaiserau bestrafte das erneut. Patrick Gröne überlief den BV auf der rechten Abwehrseite und fand in der Mitte Marc Simon Stender – 0:3 und die Entscheidung.

„Brambauer hat es gut gemacht. Nach den Toren kriegen wir die Räume, dann sind wir noch gefährlicher“, sagte SuS-Trainer Marc Woller. BV-Trainer Jascha Keller sagte: „Man hat natürlich gesehen: Kaiserau hat eine brutale Qualität. In der zweiten Halbzeit war der Knackpunkt die Auswechslung von Enrico Christal. Danach hat uns die Ordnung gefehlt.“

Teams und Tore
SuS:
Vieregge - Weßelmann, Schuster, Bittner (90. Alberti), Diecks, Gröne, Kropp (70. Prüfel), Böcker, Hermann, Yilmaz (62. Schriefer), Stender
BVB: Razanica - Klemt, Kollakowski, Ehrentaut, Diekmann - Christal (48. Fluder), Berger - Daunhauer, Ersoy, Bieber - Schuster
Tore: 1:0 und 2:0 beide Kropp (60./62.), 3:0 Stender (77.)

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