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Verdi-Warnstreik betrifft Leben in Lünen

Streikende demonstrieren für ihre Forderungen

Lünen Warnstreik am Dienstag in Lünen: Busse fahren nicht, Kitas und die Verwaltung sind geschlossen. Die Streikenden waren schon früh auf den Beinen, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

Streikende demonstrieren für ihre Forderungen

Bevor sie mit dem Zug nach Dortmund fuhren, trafen sich Streikende aus Lünen am Dienstag gegen 7.30 Uhr vor dem Rathaus. Foto: Carolin Rau

Bevor es für die Streikenden aus Lünen mit dem Zug nach Dortmund ging, trafen sie sich gegen 7.30 Uhr am Dienstagmorgen (10. April) in Lünen. In Warnwesten, mit Verdi-Fahnen sowie Kaffee und Brötchen in der Hand, versammelten sie sich nach und nach vor dem Rathaus. „Ich schätze, dass wir so mit rund 300 Leuten nach Dortmund fahren, da werden es dann hoffentlich noch ein paar mehr“, erklärte Annette Wittemeier, Personalratsvorsitzende der Stadt Lünen. Um 9 Uhr begann in Dortmund eine Kundgebung auf dem Friedensplatz, zu dem auch die Arbeitenden aus dem Öffentlichen Dienst in Lünen aufgerufen waren. Darunter Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der VKU, der WBL und der Sparkasse.

Warnstreik von Verdi in Dortmund

Über 18.000 Demonstranten legten Innenstadt lahm

Dortmund Geschlossene Kitas, keine Busse und Bahnen und lange Staus in der Innenstadt – die Folgen des Warnstreiks von Verdi waren in Dortmund am Dienstag deutlich spürbar. Über 18.000 Menschen kamen in mehreren Demonstrationszügen zur zentralen Kundgebung auf dem Südwall. Ob es weitere Streiks geben wird, könnte sich am Wochenende entscheiden.mehr...

Wie erfolgreich der Streiktag sein würde, das konnte Wittemeier am Morgen jedoch überhaupt noch nicht einschätzen: „Das ist wirklich schwierig zu sagen. Wir wünschen uns natürlich, dass die Verhandlungen zu einem Ergebnis kommen und uns so unsere Arbeit erleichtert wird“, so Wittemeier weiter.

Die Auswirkungen des Streiks für Lünen im Kurzüberblick:

  • Städtische Kitas: Notgruppen werden in den Kitas Viktoriastraße (Mitte), Marktgasse (Mitte), Diesterwegstraße 7 c (Brambauer) und Schachtweg (Gahmen) angeboten.

  • Offene Ganztagsschulen in städtischer Trägerschaft: Die Ganztagsbetreuung an der Viktoriaschule findet wie gewohnt statt. Für die Kinder der Wittekindschule in Brambauer und der Matthias-Claudius-/Gottfriedschule in Wethmar werden Notfall-Betreuungsgruppen eingerichtet.

  • Stadtverwaltung: Für das Bürgerbüro im Rathaus richtet die Stadt während der regulären Öffnungszeiten (7.30-12.30 Uhr und 13.30-16 Uhr) einen Notdienst für dringende Angelegenheiten ein. Mit Wartezeiten müsse gerechnet werden. Auch der Bürgermeister und das Bürgermeisterbüro blieben während des Streiks erreichbar. Über den Servicepoint im Rathaus und die Telefonzentrale, Tel. (02306) 104-0, werde zudem die Erreichbarkeit der Fachbereiche der Stadtverwaltung sichergestellt.

  • Busse: Viele Fahrten fallen aus, aber nicht alle, da auch Privatunternehmen für die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) fahren. Auf der Internetseite der VKU gibt es eine Liste der Fahrten, die voraussichtlich stattfinden. Das Service-Center am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ist laut VKU wie gewohnt geöffnet.

  • Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL): Die Mülltonnen werden nach Plan geleert. Der Wertstoffhof in Lippholthausen und das Kundenbüro bleiben geschlossen.

Bereits am 21. März hatte Verdi zum Ausstand in Lünen aufgerufen.

Verdi ruft zum Ausstand in Lünen auf

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Lünen Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst erreichen Lünen. Die Gewerkschaft Verdi ruft für Mittwoch, 21. März, zum Ausstand in der Lippestadt auf. Betroffen sind städtische Betriebe wie die Müllabfuhr und Kitas. Die Stadt teilte am Dienstag mit, dass sie einen Notdienst eingerichtet hat.mehr...

Das sind die Verdi-Forderungen.

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